Rolf Heimberger – Fragen unserer Zeit

Überlegungen zur Menschheitszivilisation

Die Einbettung der Menschheit in die kosmische Welt und die notwendigen zivilisatorischen Aktivitäten der Menschheit zur Absicherung ihrer zukünftigen Existenz

Diese Arbeit besteht aus drei Anteilen:

Zum Ersten werden wichtige Aussagen zur kosmischen Welt gegeben und erläutert.

Zum Zweiten werden wichtige Voraussetzungen für die Entstehung und die Entwicklung des Lebens auf einem Himmelskörper in der kosmischen Welt angegeben und wichtige allgemeine Merkmale des Lebens erläutert.

Zum Dritten werden die zivilisatorischen Aktivitäten der Menschheit, zuerst in Vergangenheit und Gegenwart erläutert und danach werden die zum Erhalt ihrer Hochzivilisation notwendigen zukünftigen zivilisatorischen Aktivitäten der Menschheit diskutiert.

 

Unsere kosmische Heimat ist vor etwa 14 Milliarden Jahren als Folge einer Explosion hochverdichteter und hochtemperierter Materie entstanden (Das war der „Urknall“). Als Folge dieser Explosion entstanden aus hochenergetischen X-Teilchen und hochenergetischer Strahlung, die sich zuerst in enger Wechselwirkung befanden, in einem langen Expansions- und Abkühlungsprozeß unsere heutige kosmische Heimat, welche ich unseren Heimatkosmos nenne.

Dieser Expansions- und Abkühlungs-Prozeß geht auch heute noch weiter und er hat infolge der Selbst-Organisations-Fähigkeit (SOF) der Materie unsere derzeitigen kosmischen Strukturen, unsere derzeitige physikalisch-chemische Realität, hervorgebracht. Nach den heutigen Erkenntnissen der Kosmologie besteht unser Heimat-Kosmos (HK) aus etwa 100 Milliarden Galaxien und im Mittel besteht jede dieser Galaxien aus etwa 100 Milliarden Sternen-Planeten-Systemen. Der allgemeine Expansions- und Abkühlungsprozeß in unserem HK geht unvermindert weiter mit der Folge, dass in etwa „zehn hoch 150 Jahren“, (das ist eine Eins mit 150 Nullen) alle Moleküle und alle Atome in unserem HK wieder zerfallen sind (es passiert der Protonen- und Neutronenzerfall) und nur noch eine energiearme Strahlung übrig bleibt. Das physikalische Schicksal unseres HK wird in Fachkreisen „von Licht zu Licht“ genannt. Aber die Existenz-Dauer unseres HK von „zehn hoch 150“ Jahren ist ein so langer Zeitraum, dass darin genug Zeit für die Entstehung und Entfaltung von Prozessen, Strukturen und Dingen, wie die Planeten-Sternen-Systeme, vorhanden ist. Die SOF der Materie hat somit in unserer physikalisch-chemischen Realität, also in unserem HK, Materie mit den Eigenschaften von Energie, Raum, Zeit, Masse, Strahlungen, Feldern und Kräften hervorgebracht, auf deren Basis die uns „geläufigen“ physikalischen und chemischen Prozesse in unserem HK ablaufen, also „unsere“ Naturgesetze wirken. In unserem HK sind die Naturgesetze überall von gleicher Wirkung.

Unsere Heimat-Galaxie ist ein Unikat in unserem HK, so wie es auch alle anderen Galaxien dort sind. Es gibt in diesem Schöpfungsprozeß keine Wiederholoungen, d.h. das Schöpfungs-Potentiale der Welt ist unendlich. Die unserer Galaxie am nächsten gelegene Galaxie, das ist der Andromeda-Nebel,welcher von uns etwa 2,6 Millionen Lichtjahre entfernt ist. Beide Galaxien bewegen sich aufeinander zu und sie werden „eines Tages“ miteinander verschmelzen, mit unabsehbaren Folgen auch für unser Sonnensystem und auch für das Leben der Menschheit, egal, wo sie dann in unserem HK gerade existiert. Der unserer Sonne am nächsten gelegene Stern ist kein einfacher Stern, sondern ein Dreifach-Stern-Gebilde, bestehend aus dem Doppel-Stern „Alpha-Centauri“ und dem Einfach-Stern „Proxima Centauri“. Ihre Entfernung zu unserer Sonne beträgt etwa 4,3 Lichtjahre, das sind etwa 41.000 Milliarden Kilometer von uns entfernt. Hier soll bemerkt werden, dass etwa 80% aller Stern-Systeme in unserer Heimat-Galaxie Doppel- oder Dreifach-Stern-Systeme sind. Und diese haben eine sich zeitlich schnell verändernde Himmelsmechanik, also sich stark verändernde Bahnkurven in unserer Galaxie, so dass dort aufgrund dieser zeitlichen und örtlichen Unstetigkeit sich dort kein Leben entwickeln kann.

Etwa 200 Millionen Jahre nach dem Urknall leuchteten in unserem HK die ersten Sterne auf. Das geschah aufgrund des Wirkens der Gravitationskräfte innerhalb und zwischen den sich zuvor gebildeten kosmischen Staubwolken. Einige Staubwolken wurden dabei so sehr verdichtet, dass in ihnen ein Druck von über 200 Millionen Bar entstand und parallel zu dieser andauernden Druckerhöhung stieg in diesen Staubwolken die Temperatur bis auf 15 Millionen Grad Kelvin an. Als diese Werte „eines Tages“ erreicht waren, wurden die Abstoßungskräfte zwischen den Wasserstoffatomen, aus denen die Staubwolken hauptsächlich bestanden überwunden und die Verschmelzung der Wasserstoffatome zu Heliumatomen begann. Das ist die primäre Kernfusion, welche in jedem Stern stattfindet. Wenn dieser Anfangsprozeß vorbei ist, dann gelangt der Kernfusionsprozeß, in jedem Stern von seiner Masse abhängig, in einen „stationären Zustand“, der eine bestimmte Zeit lang andauert. In dieser Zeit ex. in dem jeweiligen Stern eine physikalische Balance zwischen der Gravitationskraft und dem durch die Kernfusion erzeugten Strahlungsdruck. Die Gravitationskraft will den Stern zusammenpressen, aber die durch die Kernfusion erzeugte Wärmestrahlung und elektromagnetische Strahlung strebt an die Oberfläche des Sterns und sie erzeugen damit einen Strahlungsdruck, der dem Gravitationsdruck genau entgegengesetzt ist. Die Lebensdauer eines Sterns hängt von seiner Masse ab. Hier haben die Astro-Physiker folgendes erkannt:

Hat ein Stern mehr als die achtfache Masse unserer Sonne, dann sind in seinem Inneren die Druck- und Temperaturwerte noch viel höher als die obengenannten,(diese gelten für unsere Sonne) und die Kernfusion verläuft in einem solchen Stern viel schneller als in unserer Sonne. Hat nun speziell ein Stern die 20-fache Sonnen-Masse, dann verbrennt dieser Stern seinen Wasserstoffvorrat in nur 200 Millionen Jahren und er kollabiert danach. Aber bei diesem Zusammenbruch steigen Druck und Temperatur in diesem Stern derart an, dass dort noch weitere höher-energetischen Fusionsprozesse stattfinden. Das sind:

Drei Helium-Atome verschmelzen zu einem Kohlenstoff-Atomen, oder vier Helium-Atome verschmelzen zu einem Sauerstoff-Atom. Das passiert dann in wenigen Hunderttausend Jahren. Danach fusionieren die Kohlenstoffatome zu Magnesiumatomen oder auch zu Neon- oder auch Natriumatomen. Und der Sauerstoff fusioniert zu Schwefel oder auch zu Silizium. Das dauert dann nur noch einige Tausend Jahre. Und schließlich fusioniert das Silizium dann noch zu Nickel oder auch zu Eisen. Das passiert dann in nur wenigen Hundert Jahren (Hier will ich bemerken ,dass ich die Fusions-Prozesse nur ganz allgemein dargestellt habe, dieses um eine gute gedankliche Führung zu erhalten). Mit dem Verlöschen der Wasserstoff-Helium–Fusion verliert der Stern seine oben dargestellte physikalische Balance und infolge dessen verliert er bis zu 90% seiner Masse, die sich vom Kern des Stern als Gasblasen trennt uns ins All geht. Der Kern des Sterns wird nun durch die Gravitations-Kraft soweit zusammengepresst, dass die dort vorhandenen Elektronen mit den dortigen Protonen zu Neutronen verschmelzen. Nun geschieht ein hochdramatischer Sterbe-Prozeß dieses Sterns:

Es ex. zum einen ein hoch verdichteter Neutronenstern im Zentrum und zum anderen ex. die äußeren Sternenschichten, welche in Wellenbewegungen geraten und dadurch wellenartig einen sehr hohen Druck auf den Neutronenstern ausüben. Dieser Prozess schaukelt sich immer weiter auf, also es passiert eine ständige Dichteerhöhung im Neutronengebilde und ständige Temperaturerhöhung in den äußeren Sternschichten, bis der Neutronenstern diese enormen Druck nicht mehr standhalten kann und als Gegenreaktion explodiert. Dabei werden sowohl der Neutronenstern als auch die äußeren Schichten und auch die Gasblasen vollkommen zerrissen und weit ins All hinaus geschleudert.  Diese gewaltige Explosion von kosmischer Dimension erzeugt im umgebenden All Gravitationswellen, die ihrerseits dann Verdichtungsprozesse in und zwischen den sich in dieser kosmischen Umgebung befindlichen staubförmigen Materie anregen, d.h., ädie Entstehung neuer Sternen-Planeten-Systeme anregen. Das sind normale physikalisch-chemische Prozesse, wie sie auch in unserer Heimat-Galaxie andauernd stattfinden. Damit ist ein Zyklus von Sternen-Entstehung, Sternen-Leben und dramatischer Sternen-Tod, so wie er in unserer Heimat-Galaxie „gang und gäbe“ ist, kurz beschrieben worden.

Hat aber der kollabierende Stern sogar mehr als 40 Sonnen-Massen, dann ist die auf den Kern dieses sterbenden Sterns wirkende Gravitationskraft derart groß, dass selbst die abstoßenden Kräfte zwischen den Neutronen überwunden werden. Dann entsteht ein „Schwarzes Loch“, eine Schwerkraftsfalle ,aus der keine Materie und auch kein Licht mehr entweichen kann. (Die Schwarzen Löcher sind bis heute für die Astro-Physiker ein ziemliches Mysterium, aber sie werden intensiv beforscht. Auch der geniale britische Physiker Stephen Hawking ringt intensiv um Aufklärung dieser physikalischen Erscheinung in unserer Welt. Er konnte es schon herausfinden, dass die Schwarzen Löcher auch nur eine endliche Lebenszeit habe und mit dem Vergehen eines Kosmos, also mit dem Vergehen einer speziellen physikalisch-chemischen Realität, auch vergehen. Ein solches Schwarzes Loch bildet das Zentrum unserer Heimat-Galaxie(HG). Es konnte auch ein Energiekreislauf in den Galaxien unseres HK erkannt werden:

Das Pendeln der Energie zwischen der potentiellen Energie der interstellaren Materie und der thermischen Energie der Sterne spiegelt die wesentlichen energetischen Prozesse im kosmischen Materiekreislauf wieder. Angetrieben wird dieser Energiekreislauf durch die kinetische Energie der Galaxien-Bewegung, denn diese speist die Gravitationswellen und die Materie-Dichte-Wellen, durch welche die Sternenentstehung ausgelöst wird. Mit dem Zünden der Kernfusionen der so entstandenen Sterne öffnen diese das Energiereservoir der Galaxien. Denn dabei werden Wärme und Strahlungsenergien freigesetzt, welche einerseits die freie Materie, also die Staubwolken im All, wieder in einen energetisch höheren Zustand versetzt und andereseits durch Sternenexplosionen die kinetische Energie der Galaxien-Bewegung wieder erhöht, so dass diese wieder die Entstehung neuer Sterne möglich macht. Das soeben Beschriebene ist der innere Energiekreislauf der Galaxien. Der äußere Energiekreislauf der Galaxien besteht darin, dass den inneren Zyklen, die andauernde Expansion und Abkühlung unseres HK überlagert ist, was letzlich zu einer sehr geringen räumlichen Materiedichte in unserem Heimat-Kosmos (HK) führen wird, die dann die Entstehung neuer Sterne nicht mehr möglich macht. D.h., eines Tages ist es mit den inneren Energiekreisläufen in den Galaxien unseres HK vorbei, es verbleibt dann nur noch „kalte Strahlung“ in unserem HK. Das ist dann das Ende unseres HK, nach einer „Lebenszeit“ von etwa zehn hoch 150 Jahren.

Vor etwa 5 Milliarden Jahren entstand in einer Entfernung von etwa 30.000 Lichtjahren vom Zentrum unserer Heimat-Galaxie (HG) unser Sonnen-Planeten-System (SPS) aus der Verdichtung einer Gas-Staub-Wolke. Unser SPS besteht im wesentlichen aus drei Anteilen. Das sind:

Unsere Sonne als Zentral-Gestirn, also unserer Stern, unsere 9 Planeten Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun, Pluto und deren Monde und der Asteroidengürtel, welcher sich zwischen dem Mars und dem Jupiter befindet. Der Asteroidengürtel besteht aus einer riesigen Anzahl von Gesteinsbrocken, die im Entstehungsprozeß unseres SPS nicht den Weg in die Sonnen- oder Planetenmaterie gefunden haben. Also, die Natur hat hier beileibe nicht „ganze Arbeit“ geleistet. Unsere Sonne ist eine gasförmige Plasmakugel mit einem Durchmesser von etwa 1,4 Millionen km. Sie wird etwa 10 Milliarden Jahre ex. Sie ist jetzt also in der Halbzeit ihres „Lebens“. Die Sonne verfügt über eine Masse von über 2 mal zehn hoch 27 Tonnen. Damit vereinigt sie 99,9% der gesamten Masse unseres SPS in sich. Im Inneren der Sonne findet die Kernfusion von Wasserstoff zu Helium statt. Dabei erzeugt die Sonne täglich eine Energie von über zehn hoch 24 KWh. Als „Nebenprodukt“ dieser Kernfusion erzeugt die Sonne ein sehr breites Spektrum elektromagnetischer Strahlung (Infrarote Wärmestrahlung, Licht, Ultraviolettstrahlung, Röntgen- und Gammastrahlung). Der Sonnenkern hat eine Durchmesser von etwa 100.000 km, und dieser Kern rotiert mit einer Rotationsperiode von 13,5 Tagen. Dagegen rotiert der äußere Teil der Sonne, Sonnenhülle genannt, mit einer Periode von 27 Tagen. Die Sonne pulsiert mit einem 5-Minuten Rhythmus und dabei ändert sich ihr Durchmesser um etwa 3 km. Da die rotierende Sonne sich zum großen Teil im Aggregatzustand des Plasmas befindet, hat sie ein starkes Magnetfeld in sich, welches der „Dirigent“ der äußeren Sonnenaktivitäten ist. Von der Sonne geht ein ständiger Sonnenwind in ihre Umgebung aus, d.h., die Sonne emittiert ständig Teilchenschauer, Korpuskularstrahlen genannt, in ihre Umgebung. Das sind vor allem Neutrinos, Elektronen und Protonen. Die Sonne hat einen Sonnenfleckenzyklus, der periodisch etwa alle 11 bis 12 Jahre in Erscheinung tritt. Das bedeutet, dass es alle 11 bis 12 Jahre dort zu einer erhöhten Sonnen-Oberflächen-Aktivität kommt, welche einen erhöhten Teilchenschauer von der Sonne ins All und ein erhöhtes Magnetfeld an der Sonnenoberfläche erzeugt. Die Sonne hat eine Heliosphäre um sich, das ist eine Plasmasphäre von geringer Dichte, welche aber das ganze SPS einhüllt.

Unser SPS umläuft mit einer Geschwindigkeit von Siebenhundertfünfzig-Tausend km/Stunde das Zentrum unser Galaxie und es braucht für eine Umrundung etwa 250 Millionen Jahre. In einen Jahr legt unser SPS dabei eine Strecke von 6.57 Milliarden km zurück und die Bahnlänge einer Umrundung des Zentrums unser Galaxie beträgt 1.6425 mal zehn hoch achtzehn Kilometer (In einem 70-jährigen Leben reist also jeder Mensch auf unserer Erde 459.9 Milliarden km durchs All). In etwa 50.000 Jahren wird unser SPS eine interstellare Gas-Staub-Wolke hoher Dichte durchlaufen, welche dann unsere Heliosphäre zusammendrücken wird. Das bedeutet dann, dass die Planeten unseres SPS, also auch unsere Erde, einem höheren Teilchenbombardement durch den Sonnenwind ausgesetzt sind, als es in „normalen Zeiten“ der Fall ist.

Mit ihrer in unserem SPS dominierenden Gravitationskraft hält die Sonne „ihre“ 9 Planeten (und auch deren Monde) auf den jeweiligen Umlaufbahnen. Diese himmelsmechanische Konstellation ist in unserer Galaxie und auch in unserem HK einmalig. Wir sind ein Unikat. Eine solche Konstellation wird sich im Schöpfungsprozeß unserer Galaxie nicht mehr wiederholen und es hat eine solche Konstellation zuvor noch nie in unsere Galaxie gegeben. Das Schöpfungspotential unserer Galaxie ist unendlich. Die Tafel 1 auf der Seite 6.1 gibt (nur) sechs physikalische und himmelsmechanische Kennwerte zu unserem SPS an und man erkennt daraus sofort, dass die Menge der schöpfbaren SPS in unserer Heimat-Galaxie prinzipiell grenzenlos ist. Wenn man diese Kennwerte in nur Promillegrößen und auch die Anzahl der Sterne und Monde variiert, dann sind in jedem solchen SPS die physikalisch-chemischen „Lebens-Prozesse“ sehr unterschiedlich. In unserem SPS ist unsere Erde durch die Gravitationskraft der Sonne in einem chaotisch verlaufenden Entstehungsprozeß unseres SPS auf eine Umlaufbahn mit einer mittleren Entfernung von etwa 150 Millionen km gebracht worden. Diese Bahn ist eine habitale Bahn, also eine stabile Umlaufbahn, in welcher die Sonne der Erde soviel Wärmeenergie und Licht über lange Zeiträume relativ konstant liefert, so dass hier auf Erden eine Biosphäre entstehen und sich entfalten konnte. Die Sonne ist also die Spenderin des Lebens auf der Erde. Die Sonne liefert der Erde eine Energiemenge von etwa 5214 Milliarden KWh täglich.  Das ist etwa das Tausenfache, was die Menschheit heute täglich an Energie für sich erzeugt und verbraucht. Die von der Sonne kommende lebensfeindliche UV-, Röntgen- und Gammastrahlung wird  von der Ionosphäre der Erde absorbiert und zwar durch Ionisierung der Luft-Moleküle. Der von der Sonne kommende Teilchenschauer,  Korpuskularstrahlung genannt,  hat eine Geschwindigkeit von etwa 500km/s. Die Erde schützt sich davor durch ihr Magnetfeld, welche diese lebensfeindliche Strahlung in einer mittleren Entfernung von 50.000 km am Erdkörper vorbei lenkt.  Aber einige dieser Teilchen können an den Magnetfeldlinien entlang wandern und sie verursachen durch Ionisation von Luftmolekülen die Polarlichter an den Polen der Erde.

Unser Planet Erde entstand vor etwa 4,5 Milliarden Jahren aus einem Feuerball. Bei der Abkühlung dieses Feuerballs sanken infolge der Schwerkraft die schweren Elemente Eisen und Nickel zum Erdmittelpunkt hinab und bildeten dort den Erdkern. Im Erdkern herrscht eine Temperatur von über 5000 Grad Kelvin und ein sehr hoher Druck, so dass dort das Eisen und der Nickel nicht geschmolzen ist. Wir haben also einen heißen, festen Erdkern. Der heiße Erdkern ist vom Erdmantel umgeben. Dieser besteht aus Gesteinen und Mineralien, welche durch den heißen Erdkern ständig aufgeheizt werden, so dass im Erdmantel eine heiße zähflüssige Schicht, die Magma-Schicht, entstanden ist. Oberhalb der Magmaschicht befindet sich die Erdkruste, welche aus 12 großen Platten besteht, die auf der Magmaschicht „schwimmen“. Dies 12 großen Platten bilden die Kontinente und Meere/Ozeane auf der Oberfläche unseres Planeten. Dieses „Schwimmen“ dieser Platte wird die Kontinentaldrift genannt. An den Bruchstellen zwischen diesen Platten entstehen die See- und Erdbeben, wenn diese Platten aneinander stoßen. An den Bruchstellen dieser Platten drängt die heiße und zähflüssige Magma nach oben und verursacht so den Vulkanismus auf unserem Planeten Erde. Die Kontinentaldrift der Platten verändert in Zeiträumen von Millionen Jahren die Wasser-Land-Verteilung auf der Erdoberfläche gravierend und damit die chemisch-physikalischen, die klimatischen und die biologischen Prozesse gravierend.

Die Erdoberfläche hat mehrere Sphären. Das sind:

Die Lithosphäre, das ist das Land der Erde mit einer Fläche von etwa 150 Millionen km, die Hydrosphäre, das sind die Ozeane, Meere, Seen mit einer Fläche von 360 Millionen km, die Atmosphäre, die Kryosphäre, das sind die vereisten Flächen der Erde mit einer Fläche von 20 Mio km, die Biosphäre, welche ihre Fläche und ihre Standorte ständig ändert und die nahe kosmische Sphäre, in welcher das Erdmagnetfeld die wichtigste Erscheinung ist.

Unsere Erde dreht sich einmal pro Tag um sich selbst. Da der Erdumfang 40.000 km beträgt, bedeutet dies, dass ein Punkt am Äquator sich mit einer Geschwindigkeit von 1666 km/s um dem Erdmittelpunkt herum bewegt. Die Erde umläuft in einer leicht elliptischen Bahn in 365,25 Tagen die Sonne. Die Bahnlänge beträgt dabei ca. 1 Milliarde km. Das bedeutet, dass die Erde mit einer Geschwindigkeit von 114 Tausend km/Stunde um die Sonne „herumsaust“. Die Umlaufbahn der Erde um die Sonne liegt in einer Ebene. Die Rotationsachse der Erde ist gegenüber der Erdbahnebene im Mittel um 23,5 Grad geneigt. Diese Tatsache sorgt für die 4 Jahreszeiten auf unserer Erde, da sich dadurch der Sonnen-Einstrahlungs-Winkel übers Jahr vor allem in den Erdregionen nördlich und südlich der Wendekreise (Das sind die Breitenkreise von 23,5 Grad nördlich und südlich des Äquators) gravierend ändert. Dadurch ändert sich in diesen Zonen ab 23,5 Grad nördlicher und südlicher Breite übers Jahr die von der Sonne eingestrahlte Wärme erheblich und das hat zu den 4 Hauptklimazonen auf der Erde geführt. Diese sind:

Die tropische Klima-Zone (innerhalb der Wendekreise), die subtropische Klimazonen (zwischen den Wendekreisen und dem 40. Grad nördlicher/südlicher Breite), die gemäßigte Klimazonen zwischen dem 40. und dem 60. Grad nördlicher/südlicher Breite und die polaren (kalten) Klimazonen nördlich/südlich des 60. Breitengrades. Unsere physikalisch-chemisch hochdynamische Erde hat eine dramatische geologische und klimatische Geschichte hinter sich, welche durch komplexe Verknüpfungen zwischen den himmelsmechanischen Parametern,  der Plattentektonik, der Sonneneinwirkung auf die Erde und durch die Erde-Mond-Beziehungen wesentlich bestimmt ist. Dadurch passierten immer wieder regional, kontinental und auch die ganze Erde erfassende gravierende Klimawechsel, große landschaftliche Veränderungen und auch große Veränderungen in der Biosphäre der Erde. In einer mühsamer, viele Jahrzehnte andauernden Arbeit, die heute noch fortdauert, haben die Forscher einiges an gesicherten Erkenntnissen zur Erdgeschichte gewonnen, von dem jetzt einige Tatsachen hier vorgestellt werden sollen:

 

Nach den ersten 4000 Millionen Jahren der Erdexistenz gab es hier nur Einzeller als belebte Wesen auf der Erde. Sie lebten im Meer und haben die Fotosynthese geschöpft und vor etwa 2,3 Milliarden Jahren damit begonnen, die ursprüngliche Kohlendioxid-Schwefel-Atmosphäre in eine Kohlendioxid-Stickstoff-Sauerstoff-Atmosphäre umzuwandeln. In einem Zeitraum von 1.5 Milliarden haben die Einzeller der Meere dabei soviel Sauerstoff in die Atmosphäre abgegeben, dass damit das Leben auf dem Lande möglich wurde.

Vor etwa 770 Millionen Jahren war fast die gesamte Erde in einen dicken Eispanzer gehüllt, welcher über 200 Millionen Jahre lang für einen ganz kalten, lebensfeindlichen Planeten Erde sorgte und an Land kein Leben zuließ. Aber vor etwa 570 Millionen Jahren wurde die Vormachtstellung des Eises auf der Oberfläche der Erde durch starke, weltweite vulkanische Aktivitäten gebrochen.  Die Magma unterhalb der Erdkruste ließ sich nicht ewig von dem Eispanzer „unterdrücken“. Sie drängte nach 200 Millionen Jahren nun massiv an die Erdoberfläche und dieser weltweite Vulkanismus sorgte für einen gravierenden Klimawechsel. Es kam eine Warmzeit, das Kambrium, in der das Leben in den Meeren förmlich explodierte. D.h., es entwickelten sich in erdhistorisch kurzer Zeit sehr viele neuartige Lebewesen, aber fast nur in den Meeren.

Von 510 bis 435 Millionen Jahren gab es dann eine die ganze Erde umfassende Warmzeit, in welcher das Leben aus den Meeren auf das Land ging. Dort entwickelten sich die ersten Land-Pflanzen. Zum Abschluß dieser Zeit vereiste die Erde regional wieder für einige Millionen Jahre.

Die Zeit vor 435 bis 410 Millionen Jahren, Silur genannt, war wieder eine Warmzeit, in welcher sich das Leben auf dem Lande weiter entfalten konnte.

Die Zeit vor 410 bis 355 Millionen Jahre, Devon genannt, war auch eine Warmzeit, in welcher die ersten großen Wälder aus Nadelhölzern auf der Erdoberfläche wuchsen und es eroberten die ersten Tiere das Land. Das waren amphibische Tierarten, also solche Tiere, die die Fähigkeit besaßen sowohl im Wasser als auch an Land zu existieren.

Die Zeit vor 355 bis 290 Millionen Jahren, Karbon genannt, war die Zeit der großen Wälder in Europa und aus den amphibischen Tierarten entwickelten sich die Reptilien (Und aus den Reptilien entwickelten sich dann später die Vögel).

In der Zeit von 290 bis 250 Millionen Jahren, Perm genannt, ex. auf der Erdoberfläche, und zwar auf der Südhalbkugel, der Riesen-Kontinent Pangäa, welcher in dieser Zeit vereist war. Dadurch wurde das Aussterben von fast 80% aller Landlebewesen verursacht.

In der Zeit des Trias, vor 250 bis 205 Millionen Jahren, teilt sich der Riesenkontinent Pangäa in zwei Kontinente auf, von denen der erste Kontinent, „Eurasia“ genannt, in Richtung Nordhalbkugel driftete,  während der zweite Kontinent, „Gondwana“ genannt, auf der Südhalbkugel verblieb (Aus dem Kontinent Eurasia sind die heutigen Kontinente Asien, Europa und Nordamerika, aus dem Kontinent Gondwana sind die heutigen Kontinente Afrika, Südamerika, Australien und Antarktika entstanden).

Zum Ende des Trias waren die ersten Saurierarten in Erscheinung getreten, welche von da an zur dominierenden Art in der Tierwelt wurden und das für etwa 140 Millionen Jahre!

Im Erdzeitalter des Jura, das ist die Zeit vor 205 bis 135 Millionen Jahre, spaltete sich ein Teil vom Eurasiakontinent ab und driftete westwärts, das ist das heutige Nordamerika. Es entwickelten sich in dieser Zeit die ersten Säugetiere. Sie waren nur mausgroß und mussten ihr Leben in Furcht vor den großen Sauriern zum größten Teil in Höhlen verbringen.

Vor 135 bis 65 Millionen Jahren, die Kreidezeit genannt, erlebte die Erde eine Warmzeit, in welcher es auf der Erde eine großartige Pflanzenwelt gab und in der die Saurierer als dominierende Tierart an der Spitze der Nahrungskette standen und im Tierreich maßlos wüteten. Und dann kam vor 65 Millionen Jahren der große Schlag auf den Erdkörper:

Ein riesiger Asteroid schlug auf der Erde ein, in der Gegend der Halbinsel Yucatan/Mexiko. Er hatte einen Durchmesser von etwa 10km und brachte aufgrund seiner sehr großen Geschwindigkeit eine kinetische Energie in den Erdkörper schlagartig ein, welcher der Explosionsenergie von 100 Millionen Tonnen des Sprengstoff TNT, (Trinitrotoluol) entsprach. Diese Energie wirbelte soviel Staub auf, dass sich der Himmel für viele Jahrzehnte stark verdunkelte, löste weltweit viele Erdbeben, großflächige Brände und weltweite Überschwemmungen aus. Der Einschlag dieses Asteroiden auf der Erde war für das vorhandenen Leben eine klimatisch und eine ökologische Katastrophe größten Ausmaß, welche 90% alle Arten im Tier- und Pflanzenreich vernichtete. Aber nach einigen tausend Jahren hatte der Planet eine neue klimatische und ökologische Balance gefunden und die überlebenden 10% der Pflanzen- und Tierarten richteten sich darin ein. Zu diesen überlebenden Tierarten gehörten auch die mausgroßen Säugetiere, deren biologischer Aufstieg nun begann.

Vor 65 bis 1,6 Millionen Jahren, dieser Zeitraum wird das Tertiär genannt, entstanden unsere Kontinente in ihrer heutigen Gestalt. Die heutige Biosphäre entstand darin und vor etwa 5 Millionen Jahren entwickelte sich der Affen-Mensch und aus diesem entwickelte sich dann der Mensch,  seit etwa 2 Millionen Jahren. Der Ursprung der Menschheit liegt in Afrika.

In der Zeit von vor 1,6 Millionen Jahren bis heute passierte dann auf der Nordhalbkugel dann das Folgende:

Es wechselten dort periodisch Warmzeiten und Eiszeiten einander ab. Bisher sind 20 solcher Zyklen festgestellt worden. Vor 115.000 Jahren passierte die letzte große Vergletscherung der Nordhalbkugel und die letzte große Eiszeit ging dort vor etwa 25.000 Jahren zuende.

Vor etwa 1 Millionen Jahren begann die Besiedlung Europas durch die werdenden Menschen.

Vor etwa 35.000 Jahren wurde in Europa der Neandertaler-Mensch durch den Homo-sapiens-Mensch verdrängt, vernichtet. Damit begann der Aufstieg des Homo-sapiens-Menschen zur dominierenden Art in der Biosphäre des Planeten Erde.

Die soeben kurz dargestellte Erd-Geschichte zeigt, dass der Planet Erde ein „chaotisches“ physikalisch-chemisch-klimatisch-biologisches System ist. Der Begriff „chaotisches System“ ist etwa um 1970 in die exakten Wissenschaften eingeführt worden und er bedeutet folgendes:

Es gibt Prozesse, welche streng determiniert ablaufen und solche, die vollkommen regellos (statistisch) verlaufen.S ehr viele determinierte Vorgängen werden durch Iterations-Methoden berechnet. Wenn man dann etwa zehn Iterationen (Wiederholungen der Berechnung) durchgeführt hatte, bekam man eine Näherungslösung für das Problem. Mit dem Aufkommen  der elektronischen Rechentechnik in den 60er Jahren des 20.Jhdt. konnte man nun problemlos Hundert oder mehr Iterationen durchführen und die Wissenschaftler stellten zu ihrem großen Erstaunen fest, dass die nun vielfache Anwendung der Iteration gar nicht zu einer weiteren Verfeinerung, also zu einer asymptotischen Verbesserung der Näherungslösung führte, sondern dass plötzlich die Näherungskurve verlassen wird und in oszillatorischer Art noch ganz andere, unerwartete, immer neuartige Lösungen für die Prozesse in dem betrachteten System auftraten. Da man diesen Prozessenn auch nicht mit statistischen mathematischen Methoden beikam,  musste die Wissenschaft zusätzlich zu den determinierten und den statistischen Systemen, die chaotischen Systeme einführen. Und der Planet Erde ist einsolches chaotisches System, und zwar einvieldimensionales chaotisches System. Daher ist seine erdgeschichtliche Vergangenheit so „komisch“ verlaufen und seine erdgeschichtliche Zukunft so schwer vorhersagbar. Diese so verlaufene Erdgeschichte unseres Heimatplaneten lehrt uns, die Menschheit, dass wir der ergeschichtlichen Zukunft unseres Planeten Erde eine sehr große Aufmerksamkeit widmen müssen und in der Zukunft große theoretische und praktische Anstrengungen unternehmen müssen, um unsere Hochzivilisation gegenüber der hohen Naturdynamik des Planeten Erde zu behaupten.  Mehr dazu wird weiter unten gesagt. Mit der Sesshaft-Werdung der Menschheit vor etwa 15.000 Jahren begann diese mit dem Aufbau ihrer Hochzivilisation und grenzte sich damit für alle Zeiten vom Tierreich ab.

 

Es sollen nun einige fundamental wichtige Tatsachen, also Voraussetzungen, für die Entstehung einer Biosphäre, also des Lebens, auf einem Planeten, hier angeführt werden:

(Dies ist der zweite Teil dieser Arbeit, so wie es in der Einführung angesagt wurde)

Der das Leben spendende Stern muß mindestens 5 Milliarden Jahre ex. und in dieser Zeit kontinuierlich eine bestimmte, konstante Energiemenge in Form von Wärme und Licht an seine Planeten schicken. Der Planet,  auf dem sich dann das Leben entwickeln kann, muß in einer sogenannten „habitalen Bahn“ um die Sonne kreisen. Das ist in unserem Fall die Erde, deren habitale Bahn in einem mittleren Abstand von150 Millionen km von der Sonne verläuft.(Schon eine Abweichung von nur 3% würde hier zum Ende allen Lebens führen!). Ab jetzt beziehe ich alle Aussagen auf unseren Planeten Erde.

Auf der Erde muß ausreichend Wasser vorhanden sein und es muß dort eine solche Atmosphäre ex., in welcher das Wasser weder verdampft noch gefriert, denn das Wasser ist dasjenige Transportlösungsmittel, welches den notwendigen Stoffaustausch zwischen der Biosphäre und den unbelebten Sphären unserer Erde ermöglicht. Der Planet Erde muß eine ausreichend große Masse haben, damit seine Schwerkraft eine Atmosphäre gravitativ an sich binden kann. Die Erde muß über diejenigen Rohstoffe ausreichend verfügen, welche die atomaren Bausteine des Lebens bilden, also hier vor allem Kohlenstoff, Wasserstoff, Sauerstoff und Stickstoff.  Es muß auf der Erde einen Vulkanimus geben, denn durch ihn werden Kohlendioxid und wichtige Mineralien aus den Erdinneren an die Erdoberfläche befördert und diese Stoffe stehen dann den Pflanzen, unseren ursprünglichen Lebewesen, zur Verfügung. Der Vulkanismus entsteht durch Kollisionen der verschiedenen Erdplatten, von denen es heute zwölf Stück gibt. Der von dem Vulkanismus erfolgte Wärmetransport aus dem Erdinneren an die Erdoberfläche stützt den lebensbejahenden Wärmezustand an der Erdoberfläche. Der Erdoberfläche werden Sonnen- und Vulkanismuswärme zugeführt und die Erde strahlt einen Teil ihrer Oberflächenwärme in den Kosmos ab. Beides muß für lange Zeiten in einer lebensbejahenden Balance sein. D.h., das Leben auf der Erde verlangt nach einer mittleren Temperatur von plus 15 Grad Celsius.(Hätten wir keine Atmosphäre, dann würde soviel Wärmeenergie von der Erde in den Kosmos abgestrahlt werden, dass die mittlere Erdoberflächentemperatur bei minus 18 Grad Celsius läge und es würde dann kein Leben auf der Erde ex. können). Die Erde braucht ein eigenes Magnetfeld zum Schutz vor den von der Sonne abgestrahlten lebensgefährlichen UV-, Röntgen- und Gammastrahlen. Zur Erhaltung des Lebens auf der Erde muß die Biosphäre mit den anderen Sphären auf der Erdoberfläche in Wechselwirkungen sein. Dazu ex. auf der Erde viele Kreisläufe, von denen zwei hier genannt werden sollen:

Das ist der Wasser-Wasserdampf-Kreislauf, in dem die Atmosphäre, die Hydrosphäre und die Biosphäre miteinander verknüpft sind, das ist der Kohlendioxid-Sauerstoff-Kreislauf, indem vor allen die Pflanzenwelt (Fotosynthese) mit der Tierwelt verbunden sind. Damit das Leben überhaupt entstehen kann, muß ein ständiger Fluß von Energie und Stoffen durch ein biologisches System möglich sein. Das ist der Stoffwechsel zwischen der Biosphäre und den anderen Sphären an der Erdoberfläche. Das Leben kann nur entstehen und sich entfalten, wenn es in ein übergeordnetes System eingebettet ist, welches sich im thermodynamischen Nicht-Gleichgewichts-Zustand befindet. Das thermodynamische Gleichgewicht in unserer Biosphäre wird durch die Aktivitäten der in der Biosphäre lebenden Organismen aufrechterhalten. Sie gestalten dort wesentlich die Strukturen, Prozesse und Erscheinungen. So haben zum Beispiel die Pflanzen mit ihren energetischen und stofflichen Aktivitäten die Atmosphäre über der Erde in ihrer heutigen Zusammensetzung geschaffen und seit vielen Millionen Jahren im Interesse des Lebens auf der Erde stabilisiert. Die unbelebte Materie strebt immer das thermodynamische Gleichgewicht an, was die Beendigung aller energetischen Prozesse bedeutet. Dagegen muß das Leben auf der Erde ständig ankämpfen. Dies gelingt der Biosphäre durch den Stoffwechsel und den Energieaustausch mit der unbelebten Materie unseres Planeten Erde. Die thermodynamische Definition des Lebens lautet:

Jede Art von Leben muß ein sich selbst organisierendes dissipatives System sein. (Dissipatives System = System im thermodynamischen Nicht-Gleichgewicht mit ständigem Energie- und Stoffaustausch mit seiner belebten und nicht belebten Umwelt). Es sollen nun einige wesentliche Merkmale des Lebens angeführt werden:

Das Leben hier auf Erden hat einen speziellen chemischen Aufbau. Man spricht in Chemikerkreisen davon, dass das Leben die Chemie der Kohlenwasserstoffe und der Proteine ist Wachstum, Differenzierung in Arten, Höherentwicklung, (Vom Einzeller zum Säugetier) Stoffwechsel und Energieaustausch mit der unbelebten Umwelt. Reizbarkeit und Reaktionsfähigkeit der Lebewesen und auch der Organe in den Lebewesen. Zelluläre Organisation allen irdischen Lebens. (Dahinter steckt die allgemeine Selbst-Organisations-Fähigkeit (SOF) der Materie. Regulations- und Anpassungsfähigkeit an eine sich ändernde Umwelt, Fortpflanzungsfähigkeit, Evolutionsfähigkeit (Formen- und Funktions-Wandlungsfähigkeit). Das Leben ist eingebettet in viele Regelsysteme, die in unserer irdischen Natur ex. Lebende Systeme sind sich selbst organisierende thermodynamische Nicht-Gleichgewichts-Systeme.

 

Im dritten Teil dieser Arbeit soll nun der Aufbau der menschlichen Hochzivilisation und deren weitere Gestaltung, aber auch der Kampf der Menschheit um die Erhaltung der menschlichen Hochzivilisation besprochen werden. Aus dem bisher Dargestellten geht hervor, dass sehr viele kosmische, chemische, physikalische und biologische Faktoren günstig sein mussten, damit auf unserem Planeten Erde eine Biosphäre und in dieser der Mensch entstehen konnte. Nach bisherigen Erkenntnissen mußten über 200 Faktoren auf „günstig“ stehen, damit sich auf der Erde eine Biosphäre mit einer sich ihrer bewussten Art, dem Menschen, entwickeln konnte.

Und die müssen auch weiter so „lebensbejahend“ eingestellt bleiben. Einige Faktoren darunter werden sich aber, aus der hohen Natur-Dynamik der Erde herrührend (siehe unsere Erdgeschichte) zeitweise in Richtung „lebensfeindlich“verändern. Dagegen anzukämpfen, das wird in der näheren und ferneren Zukunft eine der wichtigsten Aufgaben der Menschheit sein. D.h., die Menschheit bekommt hier auf dem Planeten Erde ihre Existenz nicht für alle Zeiten automatisch gesichert, sie muß um ihre Existenz als eine hochzivilisierte Population auf diesem Planeten in Zukunft kämpfen. Zusätzlich zu den natürlichen Faktoren, die unser Leben hier auf dem Planeten begünstigen oder bedrohen, treten mit der Schöpfung der Hochzivilisation auch eine ganze Reihe von gesellschaftspolitischen, ökonomisch-sozialen, geistigen, kulturellen,,juristischen, wissenschaftlich-technischen, ethisch-moralischen und psychlogischen Faktoren im Gesellschaftsprozeß der Menschheit auf, die ebenfalls von der Menschheit aktiv auf „lebensbejahend“ und „lebensfördernd“ eingestellt werden müssen. Ein kurzer Abriß der Menschheitsgeschichte und ein Blick in die nähere und fernere Zukunft der Menschheit soll zeigen, was in der Auseinandersetzung der Menschheit (MH) mit der Natur und im Gesellschaftsprozeß der MH bisher geschehen ist und was die MH zum Erhalt ihrer Hochzivilisation in Zukunft tun muß.

Mit der Sesshaft-Werdung der MH vor etwa 12.000 Jahren trat diese in die „Agrarische Epoche“ ihrer Zivilisationsgeschichte ein. Sie schöpfte in dieser Zeit die zivilisatorischen Potentiale der Landwirtschaft, (LW) des Bauwesens (BW) und auch der Schifffahrt. Damit konnte die damalige Menschheit ihre Stellung gegenüber den „Unbilden“ der Natur wesentlich verbessern. Sie verbesserte ihre Behausungen, schützte sich damit besser gegen Wind und Wetter, sie konnte ihre Ernährung auf eine halbwegs gesicherte Grundlage stellen, also eine Vorrats-Wirtschaft betreiben und die tierischen Nahrungskonkurrenten „in Schach“ halten. Sie begann auch mithilfe der Schiffahrt und vor allem mit kriegerischen Aktionen gegen territoriale Konkurrenten, mit der „großräumigen Kommunikation“. Bald hatte sich die MH für die Entfaltung der Agrarischen Epoche bedeutende Hilfmittel erarbeitet. Das waren der nützliche Gebrauch des Feuers, die nützliche Verwendung der Rohstoffe Holz, Knochen, Felle, Tonerden und bald auch Metalle. Aber mit der Sesshaft-Werdung der MH begann auch ganz schnell ihre soziale Differenzierung in Herrscher und Beherrschte, also in gesellschaftspolitische, ökonomisch-soziale und juristische Unrechtssysteme. Das waren in der Agrarischen Epoche vor allem die Sklavenhaltergesellschaften und die Herrschaftszeiten des Adels im Verein mit dem Klerus, die Feudalzeit. Diese Unrechtsgesellschaften war für die übergroße Mehrheit der Menschen, also die Sklaven und die Leibeigenen, eine einzige Trägödie. Die Herrscher in diesen Zeiten übten ihre Macht über die einfachen Menschen mit grausamer Gewalt aus, schickten diese dann als Söldner in zahllose Kriege, in deren Gefolge dann die einfachen werktätigen Menschen in aller Regel das schlimme Schicksal zerstörter Familien, das Schicksal von physischer Verkrüppelung, Hunger, Krankheiten und Tod ereilte. In diesen schrecklichen Jahrtausenden der Menschheitsgeschichte sind über 75% der Menschen von den grausamen Herrschern ins soziale und menschliche Elend gestürzt worden. Ein großer Teil der Menschheit lebte dadurch zum Ende der Agrarischen Epoche in fast den gleichen primitiven zivilisatorischen Zuständen wie zum Beginn dieser Epoche. Diese grausamen Herrscher haben grenzenloses Leid über die von ihnen beherrschten Völker gebracht. Diese Herrscher haben aus den einfachen, ausgebeuteten Menschen enorme Arbeitsleistungen herausgepresst, so dass, trotz der vielen kriegerischen Zerstörungen, in historisch kurzer Zeit vor allem in China, Indien, Persien, Arabien, Mesepotamien und Ägypten die ersten Hochkulturen der Menschheitsgeschichte entstanden. Auch dabei ist die damalige MH rigoros vorgegangen: Durch große Brandrodungen wurden Flächen für Ackerbau und Viehzucht gewonnen, ohne Rücksicht auf die Existenz von örtlichen Biotopen. Es wurden Straßen- und Wegenetze für den sich entfaltenden Handel und für die Truppentransporte angelegt, es wurden erste Städte mit großen Palästen für die weltlichen Herrscher und mit großen Gotteshäusern (Synagogen, Pagoden, Tempel, Moscheen, Kirchen) für die konfessionellen Herrscher und auch vielfach unangemessen große Grabmale für die verstorbenen Herrscher (z.Bsp. Pyramiden) gebaut. In den vielen grausamen Kriegen wurden dann die Städte und die Kulturen der jeweils unterlegenen Partei rigoros vernichtet. Die Früchte dieser ersten großen Kulturepoche der Menschheitszivilisation genoss nur die ganz kleine Herrscherschicht, also die Sklavenhalter und die Feudalisten. Mit ihren grausamen Machtapparaten und mit der konfessionellen Verdummung, Einschüchterung und Entmündigung der einfachen, ungebildeten Menschen hatten diese Herrscher ihre Macht sehr gut abgestützt. Sie lebten den Hedonismus (Genußsucht) in großem Stil und wurden von Jahrhundert zu Jahrhundert immer selbstherrlicher, betitelten sich bald als Fürsten Könige und Kaiser und schließlich als Gottvertreter hier auf Erden. Mit ihren „technischen“ Möglichkeiten konnten die Herrscher der damaligen Zeit noch nicht den Planeten umfassend plündern, dass seine ökologische Balance bedroht wurde. Ihnen schienen die Ressourcen der Erde grenzenlos. Den einfachen Menschen wurde durch die weltlichen und konfessionellen Herrscher erklärt, dass die ex. Gesellschaft von Gott, dem Allmächtigen, Allwissenden, Allpräsenten, Allgütigen so gewollt sei, dass jeder Mensch an dem Platz, an den Gott ihn hier auf Erden hingestellt habe, aushalten, durchhalten müsse und dass jeder, der sich auch nur ein wenig dagegen wehre, nach seinem irdischen Leben nicht im Himmel in der Nähe Gottes, sondern für ewig in der Hölle bei schlimmsten Folterungen und Qualen landen werde. Das war damals die Staats-Doktrin!

 

Von Europa ausgehend wurde ab dem 15.Jhdt durch die Prozesse der Renaissance, der Reformation, der Aufklärung in einer Region der Erde die Allmacht der Feudalherrscher innerhalb von zwei Jahrhunderten gebrochen. Im Gefolge dieser Prozesse wurden in Europa die moderne Mathematik, die moderne Physik, die moderne Mechanik, die Optik, die Thermodynamik und etwas später die Elektrodynamik geschöpft. Die Menschheit wechselte mit der Schöpfung dieser ganz neuartigen zivilisatorischen Potentiale in historisch ganz kurzer Zeit von der Agrarischen in die „Industrie-Gesellschafts-Epoche“ (IGE) der Menschheitszivilisation hinüber. Alle tausend Fragen an das Leben der Menschheit stellten sich nun ganz neuartig und sie mussten von den kommenden Menschengenerationen geistig und praktisch beantwortet werden. Nach dem Wechsel der europäischen Teilmenschheit in die IGE wurden die neuen Herrscher dieser Epoche, die Kapitalisten, bald global aktiv, d.h., sie betrieben nun in umfassendem Maße die von den Spaniern und Portugiesen ab 1450 begonnene koloniale Versklavung der Völker Asiens, Arabiens, Indiens, Afrikas und Amerikas. Die erste große Industrienation der Menschheitsgeschichte war Großbritannien und dieses Land gründete auf der Basis der kolonialen Versklavung der obengenannten Völker das „Britsche Weltreich“. Den Briten folgten dann bald die Niederlande, Frankreich, Belgien als weitere Kolonialländer und auch Spanien und Portugal behielten ihre frühzeitig „gewonnenen“ Kolonien mit grausamer Machtausübung im Griff. Die primären geistigen Potentiale der IGE sind die Naturwisenschaften Mathematik, Physik, Chemie und darauf aufbauend die technischen und die ökonomischen Wissenschaften. Und als Überbau zu diesem neuartigen „Zivilisationskörper“ wurden die „modernen“ kapitalistisch geprägten Politik-, Rechts- und Verwaltungssysteme geschaffen. Damit ausgestattet hat die Menschheit die technische Welt geschaffen, in der wir heute leben. Die MH hat damit ihre Synthesefähigkeit bewiesen, also aus den Ressourcen der Erde Dinge zu erfinden; Strukturen aufzubauen und Prozesse in Gang zu setzen, die es in der gegebenen Natur überhaupt nicht gibt. Die MH transzendiert die Natur, d.h., sie geht über das von der Natur Geschöpfte hinaus. Die MH hat sich in der IGE ihre eigene Lebenssphäre, die Noo-Sphäre, geschaffen,das sind die großen Millionenstädte mit ihren Versorgungs- und Entsorgungsystemen, die großen Infrastruktursysteme wie Elektro-Energie-Netze, Mobilitäts-Netze, Kommunikations-Netze, Gersundheits-Netze, Bildungs-Netze, Politische Netze, große Industrie-Netze, Verwaltungs-Netze, Finanz-Netze, Kultur-Netze und leider auch die sehr teuren militärischen Netze.

Zur Erstellung dieser zivilisatorischen Netze der IGE hat die MH fast alle Ressourcen,welche der Planet Erde in sich hat,umfassend genutzt.Bisher wurden aus dem Erdkörper viele Milliarden Tonnen an Kohle,Erze,Steine,Sande,Wasser,Erdöl,Erdgas (km) u.a.m.herausgeholt und verarbeitet/verwertet. Die Forstwirschaft lieferte bisher viele Milliarden Kubikmeter Holz für den Wohnungsbau, für die Industrie. Die nun industriell betriebene Landwirtschaft liefert jährlich Hunderte Millionen Tonnen Lebensmittel aller Art, die Getränkeindustrie liefert jährlich mehrere Milliarden Hektoliter Getränke aller Art, die Hochseefischerei holt jährlich etwa 80 Millionen Tonnen Fisch aus den Meeren. Die Menschheit hat in der IGE im wesentlichen unter kapitalistischen Gesellschaftsstrukture gelebt und tut dies auch noch heute. Der Kapitalismus ist eine schlimme soziale Unrechtsgesellschaft, in welcher die Profitmaximierung fast zum Selbstzweck wurde. Das hat dazu geführt, dass die kapitalistischen Herrscher die eigenen Bevölkerung grenzenlos ausgebeutet haben, dass sie die kolonial versklavten Völker noch schlimmer als die eigenen Bevölkerungen ausgebeutet haben, dass sie den kolonial versklavten Völkern die Rohstoffe geraubt haben und deren Entwicklung in Richtung Industriegesellschaft massiv verhindert haben. Die Kapitalisten haben die Rohstoffquellen des Planeten rigoros geplündert, so dass sie bald erschöpft sein werden. Einen sehr großen Teil der Rohstoffe und auch der menschlichen Arbeitskraft haben die Kapitalisten für die Rüstung und für die zahllosen Kriege, die sie der MH zugemutet haben, verpulvert. Aber mit Rüstung und Krieg ließen sich eben Maximalprofite erzielen. Mit der kolonialen Versklavung eines großen Teils der Menschheit, mit der rigorosen Ausbeutung der Werktätigen, mit den vielen Kriegen, Bürgerkriegen, Völkermorden und in deren Gefolge bisher nicht gekannte materielle Zerstörungen, mit den über 100 Millionen Toten der beiden Weltkriege und ebenso vielen Verkrüppelten infolge von Kriegseinwirkungen und dem Elend und den Seuchen, die in aller Regel den Kriegen nachfolgen, haben die Kapitalisten grenzenloses Leid über die MH gebracht. So lag im Jahre 1918, nach dem schrecklichen 1.Weltkrieg die ganze Welt danieder. Die meisten Völker der Welt waren von den Kapitalisten kolonial versklavt, die Länder Europas waren kriegszerstört, nur die USA, Kanada und Japan waren noch als halbwegs stabile Länder übrig geblieben. In den Jahren 1929 bis 1932 „servierten“ dann die Kapitalisten der MH die große Weltwirtschaftskrise und ab 1939 begann der kapitalistsich-faschistische 2.Weltkrieg, die größte Katastrophe der bisherigen Menschheits-Geschichte. 1945 hatten die Kapitalisten praktisch die ganze MH in ein großes Elend gestürzt und es blieben nur noch zwei stabile Staaten übrig. Das waren die USA und Kanada. Aber es kam noch schlimmer:

Denn unmittelbar nach diesem schrecklichen 2.Weltkrieg inszenierten die USA und Großbritannien den „Kalten Krieg“ gegen die antikapitalistische Sowjetunion. Bald standen sich die Militärblöcke der Nato und des Warschauer Paktes militärisch hochgerüstet feindlich gegenüber, oder allgemeiner formuliert, es bekämpften sich zwei ganz unterschiedliche Gesellschaftssysteme auf allen Feldern des Lebens. Das waren das kapitalistische System, geführt von den US-Kapitalisten und das antikapitalistsche System, geführt von der Sowjetunion. Vor allem in der militärischen Konfrontation sprengte diese Auseinandersetzung alles bisher dagewesene. Für die Rüstungsaufwendungen in der Zeit des Kalten Krieges wurden weltweit über einhunderttausend Milliarden Dollar verpulvert und damit wurde die MH sozial ausgezehrt. Die besten Rohstoffe, die besten Wissenschaftler, Ingenieure und Facharbeiter wurden für die Rüstung eingespannt und der soziale Fortschritt der MH ging dabei unter. Auch die ehemaligen Kolonialländer wurden in diese globale Systemauseinandersetzung mit einbezogen und sie verarmten dadurch in schlimmster Art und Weise. Die Bilanz des Kalten Krieges ist für die MH sehr ernüchternd:

Der Ostblock hat die Systemauseinandersetzung verloren. Die SU ist geschlagen, instabil und verarmt. Von den 7000 Millionen Menschen, die heute im Jahre 2011 leben, sind 4000 Millionen arm.

  • 1000 Millionen Menschen sind vom Hungertode bedroht
  • 1000 Millionen Menschen sind weltweit arbeitslos.
  • 1000 Millionen Menschen sind Analphabeten.
  • 2000 Millionen Menschen haben kein Frischwasser und keine sanitären Anlagen
  • 400 Millionen Kinder müssen arbeiten, damit die Familien überleben können
  • In den Armeen der Welt stehen 40 Millionen Soldaten bei Fuß und belasten die Staatshaushalte erheblich
  • 40 Kriege und Bürgerkriege sind „am Laufen“
  • Krankheiten und Seuchen sind wieder im Vormarsch.

Das ist das soziale Erbe, welches der Kapitalismus der MH überlässt.

 

Der Kapitalismus hat durch seine seit über 300 Jahren den Menschheitsinteressen diametral entgegengesetzte „Gesellschaftspolitik“ der MH einen ganzen Problemberg von drängenden zivilisatorischen Problemen/Defiziten erzeugt. Das sind:

  • Das Bevölkerungsproblem der MH
  • Das Ernährungsproblem (Bekämpfung des Hungers in der „Dritten Welt“)
  • Beendigung des Neokolonialismus,den die reichen Industrieländer weiter betreiben
  • Das Krieg-Frieden-Problem.
  • Das Abrüstungsproblem (Vor allem die Atomwaffen)
  • Das Arm-Reich-Problem (Soziales Unrecht in der kap. Gesellschaft und weltweit)
  • Das Weltwirtschaftsproblem (Gerechte Weltwirtschaft)
  • Das Rohstoffproblem (Beendigung der offenen Rohstoffkreisläufe)
  • Das Energie-Problem
  • Das ökologische Problem (Beendigung der Vergiftung von Wasser, Luft und Boden)
  • Das Klimaproblem (Verringerung der Treibhausgasemissionen durch die MH)
  • Problem des Analphabetentums
  • Das Fehlen einer humanistischen Zukunftsvision für die MH

 

Dieser Problemberg, vor dem die Menschheit heute steht, der vor allem durch die kapitalistischen Herrscher verursacht ist, bringt schon heute jährlich großes soziales und menschliches Leid für die Menschheit. Aber die Herrscher der kapitalistischen Welt tun nichts Wesentliches, um die oben genannten drängenden zivilisatorischen Probleme der MH zu entspannen, zu lösen. Und dies, obwohl es allen herrschenden Kräften und auch der UNO bekannt ist, dass bis zum Jahre 2100 auf unserer Erde etwa15 Milliarden Menschen leben werden. Davon werden dann über 8 Milliarden Menschen total verarmt sein, d.h., das weltweite Elend innerhalb der MH ist dann mindestens doppelt so groß wie heute. Damit sind schon heute schwerste politische und soziale Konfrontationen/Katastrophen innerhalb der Völker und zwischen den Völkern vorprogrammiert. Hier soll nur eine Tatsache angeführt werden, die zeigt, wie das gemeint ist:

Das Volk der USA hat heute etwa 300 Millionen Einwohner und stellt damit rund 4% der Weltbevölkerung, aber es verbraucht 20 % der Rohstoffe und der Energie, die der MH zur Zeit zur Verfügung stehen und die reichen Industrieländer insgesamt stellen etwa 10% der Weltbevölkerung, verbrauchen aber etwa 50% der Rohstoffe und der Energie, die der Menschheit derzeit zur Verfügung stehen. Wenn also die 90% der armen Menschen der Welt eines Tages ernsthaft den gleichen Wohlstand einfordern werden, dann brauchte die MH etwa 500% der Rohstoffe und der Energien, welche ihr jetzt zur Verfügung stehen.  Das ist überhaupt nicht mehr realisierbar und deshalb sind große soziale Spannungen und Konflikte innerhalb der Menschheit in den nächsten Jahrzehnten zu erwarten. Die heutigen Herrscher der Welt, das sind die Milliardäre, die Multimillionäre, (die Investoren) die Bosse der Großbanken und Großkonzerne und deren Erfüllungsgehilfen an den Börsen, in den politischen Parteien, im internationalen Diplomatische Corps, in den Armeen und Geheimdiensten, treiben die Menschheit weiter in die allgemeine gesellschaftspolitische, ökonomisch-soziale, geistige, ethisch-moralische und auch psychologische Sackgasse hinein. Und dabei mehren sie ihren Reichtum in vorher nie gekanntem Maße, möglich durch die zuvor nie gekannte hohe Produktivität der wertschöpfenden Bereiche der Gesellschaft, die sie in ihren privaten Händen halten. Und vor allem sorgen die kapitalistischen Herrscher immer wieder für ein primitives weltpolitisches Klima, in welchem sie den werktätigen Menschen immer wieder weismachen, dass große Rüstungsindustrien, große schlagkräftige Armeen und umfassende staatliche Machtstrukturen (Geheimdienste) zur „Verteidigung von Freiheit und Wohlstand“ dringend notwendig sein. Hier sei nur an den von den USA-Rüstungs-Kapitalisten inszenierten verbrecherischen Vietnam-Krieg, der von von 1964 bis 1975 dauerte, welcher diesen unermessliche Profite erbrachte, welcher dem vietnamesischen Volk aber unermessliches Leid und Elend brachte!

Die USA Herrscher haben nach dem 11.9.2001 dem amerikanischen Volk den neuen Feind der „westlichen Freiheit und Demokratie“, den „Internationalen Islamistischen Terror“ präsentieren können und damit für eine neue internationale politische Konfrontation zwischen der „Westlichen Welt“ und den anderen Völkern der Erde gesorgt. Der Imperialismus braucht immer ein Feindbild. Die anhaltend große soziale Auszehrung der Völker nehmen die kapitalistischen Herrscher dabei einfach in Kauf, das Elend der Mehrheit der MH interessiert diese Leute nicht. Im Kern sind die kapitalistischen Herrscher genau solche menschenverachtenden Herrscher wie es die Sklavenhalter und die Feudalisten waren. Sie werden keines der obengenannten drängenden zivilisatorischen Problemen der MH lösen. Sie haben dafür gesorgt, dass wir nun sehr ernüchtert feststellen müssen, dass die IGE der Menschheit gesellschaftspolitisch, ökonomisch-sozial, juristisch, ethisch-moralisch, kulturell und vor allem auch psychologisch vollkommen misslungen ist. Die großen Chancen für einen materiellen, geistigen, kulturellen Wohlstand bei allen Menschen das hatte die IGE in ihrem Potential. Aber die kapitalistischen Herrscher haben diese Chancen der MH gezielt verwehrt, um ihre riesigen Profite zu realisieren, um ihre materielle Gier zu befriedigen.

(Ganz aktuell:Am 25.10 2011 wurde in einer Sendung des Deutschland-Radios folgendes Zitat des amerikanischen Großkapitalisten Henry Ford aus dem Jahre 1936 angegeben:

„Wenn die einfachen Werktätigen unseres Landes genau verstehen würden, wie „unser Finanzsystem“ funktioniert, dann hätten wir schon vor dem Anbruch des nächsten Tages eine soziale Revolution in unserm Lande.“  Zum Schaden gesellt sich hier noch der Spott!)

Die großen zivilisatorischen Potentiale, welche die MH in der IGE geschöpft hat, sind durch deren weitgehenden Missbrauch durch die kapitalistischen Herrscher, wie z.Bsp. durch die Entwicklung der Atomwaffen, durch die allgemeinen Hochrüstung, durch das zügellose Plündern der Rohstoffe der Erde, durch die Vergiftung von Wasser, Luft und Boden durch die kapitalistischen Industrien und Landwirtschaft, durch das zügellose Abholzen großer Waldgebiete durch die kapit. Forstwirtschaft, durch den anhaltenden Kolonialismus der reichen kapit. Industrieländer, durch die maßlose private Bereicherung einiger Tausend Milliardäre und Multimillionäre ins Zwielicht geraten und sie bedrohen bei dem Fortdauern dieses kapit. Gesellschaftsgebarens die Existenz der Menschheit.

(Historisch gesehen ist der jetzige Gesellschaftszustand der Menschheit nichts außergewöhnliches, denn in allen Zeiten der „Menschheits-Zivilisation“ befand sich die Menschheit im Kreislauf der Gewalt, der Ausbeutung und Auflehnung dagegen, der Plünderung der Ressourcen der Erde, also in einem allgemeinen gesellschaftspolitischen, ökonomisch-sozialen, ethisch-moralischen, psychologischen Taumelzustand, ohne Stabilität in den vergangenen Gesellschaftsordnungen. Aber die heutige neue Qualität in der IGE ist eben, dass die MH erstmalig in der Lage ist,mit den von ihr geschaffenen Waffensystemen, mit den von ihr erzeugten ökologischen und auch sozialen Problemen,wenn „alles plötzlich zusammenkommt“, sich selbst zu vernichten. Die Kulturwissenschaftler unterteilen drei Bereiche.

  • Das ist zuerst der Bereich der Wildheit. In diesem Zustand leben die Tiere der freien Wildbahn.
  • Der zweite ist der Bereich der Barbarei. In diesem Bereich leben wir noch heute. Das ist der Bereich der bewussten Gewalt der einzelnen Menschen/Menschengruppen/Völker gegeneinander.
  • Der dritte ist der Bereich der Zivilisation.Dort werden alle gesellschaftlichen Probleme friedlich gelöst)

 

Nach meiner Erkenntnis besteht die einzige Möglichkeit für die Menschheit zur Entspannung ihrer jetzigen recht schwierigen zivilisatorischen Lage durch das Verlassen der IGE und ihr Hinüberwechseln in die Biologisch-Genetische Kultur-Epoche(BGE). Schon seit mehreren Jahrzehnten schöpft die Menschheit intensiv neue zivilisatorische Potentiale im Bereich der Molekularbiologie und Gentechnik. Mit der Entdeckung, dass das in jeder Zelle ex. Riesenmolekül DNS=Desoxi-Ribo-Nuklein-Säure der Träger der Erbinformation ist, (und das gilt für alle pflanzlichen und tierischen Lebewesen auf unserem Planeten Erde) war es den Biologen, aber auch anderen Wissenschaftlern um 1975 ganz klar geworden, dass die moderne Biologie, also die Molekular Biologie/Gentechnik,(MB/GT) die Fundamentalwissenschaft des 21.Jahrhunderts werden wird.

Ich habe seit etwa 1985 daraus gefolgert, dass, wenn die Erkenntnisse aus der MB/GT dann in die Praxis umgesetzt werden, auf die Menschheit eine vollkommenen neuartige zivilisatorische Epoche, eben die BGE, zukommt. Die letzten 25 Jahre haben das vollkommen bestätigt. Etwa seit dem Jahre 2000 hat die internationale Forschung auf dem Gebiet der modernen Biologie vom Umfange her die klassischen Bereiche der IGE, wie Chemie, Maschinenbau, Energietechnik, Verkehrstechnik, Elektronik überholt. Der Forschungsumfang auf dem Gebiet der MB/GT wächst weiter exponentiell an. Die hauptsächlichen Aktivitäten in der BGE werden sein:

  • Manipulation des Lebens,
  • transartielle biogenetische Manipulationen,
  • Synthese neuartigen Lebens,
  • Manipulationen in der Biosphäre,
  • Synthese neuartiger Biotope.

 

D.h., in der BGE wird die MH solche zivilisatorischen Potentiale schöpfen, die sie in die Lage versetzen werden, alle Prozesse, Strukturen und Erscheinungen in der gesamten Biosphäre unseres Planeten zu verändern, in ihrem Interesse steuernd und regelnd in die Hand zu nehmen, hne dabei ökologische Katastrophen anzurichten. Nach meiner Erkenntnis ist seit dem Jahre 2000 der Übergangsprozeß von der IGE zur BGE eingeleitet. Die IGE, welche sich jetzt auf dem Höhepunkt ihrer Entfaltung befindet, klingt ab und die BGE kommt herauf. Dieser Übergangszeitraum, für den ich etwa zwei Jahrhunderte ansetze, wird das bisher interessanteste Kapitel der MH-Geschichte werden. Denn die Fundamente der IGE werden „weggeschwemmt“ und die Fundamente der neuen zivilisatorischen Epoche der MH-Geschichte, also die der BGE, müssen neu „gegossen“ werden. D.h., alle zehntausend Fragen an das Leben, an die Gesellschaft, stellen sich in ganz neuartiger Weise und sie müssen von den kommenden Menschengenerationen beantwortet werden. Von der konstruktiven Beantwortung aller dieser Fragen in Theorie und Praxis hängt das Schicksal der Menschheit als eine Hochzivilisation ab.

 

Es soll nun zu einigen der schweren zivilisatorischen Problemen der jetzigen Menschheit und deren Entspannung mithilfe der Potentiale der MB/GT Stellung genommen werden:

Im letzten Jahrhundert ist die Weltbevölkerung, trotz aller Kriege, des Hungers und der Seuchen weltweit exponentiell gestiegen. Es leben jetzt, im Jahre 2011 etwa 7 Milliarden Menschen auf dem Planeten Erde und im Jahre 2100 werden es etwa 15 Milliarden sein. Mehr Menschen dürfen aber nicht auf der Erde zugleich leben. Die Menschheit (MH) muß ab sofort Maßnahmen vorbereiten, um die Menschenanzahl auf der Erde zu begrenzen. Das wird aber mit klassischen Mitteln in der so heterogenen MH kaum durchsetzbar sein. Nach meiner Einschätzung wir die Menschheit mit Hilfe der Potentiale der MG/GT zur extrakorporalen Fortpflanzung übergehen müssen. D.h., in der mittleren zivilisatorischen Zukunft der MH werden die nachkommenden Menschengenerationen „aus der Retorte“ kommen, kommen müssen. Damit entsteht sozial-ökonomisch, ethisch-moralisch, geistig und psychologisch eine ganz andere Menschheit, mit ganz anderen Horizonten, mit ganz anderen gesellschaftlichen Struktruren. Das muß die zukünftige MH gesellschaftich bewältigen! D.h., damit wird in der ferneren Zukunft der MH die Bisexuallität der Menschheit verschwinden, der „einheitliche Mensch“ entsteht und diese neuartige MH lebt dann nach ganz anderen „Sitten“ als wir es heute tun. Das zeigt einmal ganz eindrucksvoll, welche zivilisatorische Änderungen die Menschheit in ihrer näheren und ferneren Zukunft immer wieder wird meistern müssen, um ihre Existenz als Hochzivilisation zu sichern. Die MH kommt an diesem speziellen Problem, der „Bevölkerungsexplosion“, nicht vorbei, wenn sie längerfristig als Hochzivilisation ex .will. Die Potentiale der MB/GT eröffnen der MH die Möglichkeit, in Zukunft mit nur (10 bis 20)% der jetzigen Menge an (dann aber etwas anderen) Lebensmitteln ihre Ernährung sicher zu stellen. Damit ist dann das Welt-Hunger-Problem lösbar und das Welt-Ernährungs-Problem zugleich entspannbar. Auch hier wird die MH, die in der BGE lebt, die traditionelle Landwirtschaft beenden und ihre Lebensmittel ganz effektiv in Bioreaktoren erzeugen. Das erfordert dann einen schwierigen Abschied von den traditionellen Eßgewohnheiten. Das Leben in der BGE wird nur noch etwa 10% des heutigen Energie- und Rohstoffverbrauchs benötigen. Damit sind diese Probleme entspannt und auch die ökologische Vergiftung von Wasser, Luft und Boden kann dann objektiv beendet werden und auch das große Müllproblem der MH löst sich dann ganz einfach auf. Ganz wichtig wird es sein, dass die Potentiale der MB/GT unter allgemeiner gesellschaftlicher Kontrolle genutzt werden und nicht in privatkapitalistischen Händen. Dieses sicherzustellen, das halte ich für den wichtigsten Gesellschafts-Prozeß im 21.Jhdt. Andernfalls werden die Kapitalisten auch diese Potentiale missbrauchen und noch viel schlimmere Katastrophen innerhalb der MH verursachen, als es bisher der Fall war. In der BGE muß ein ganz neuer Konsens darüber erarbeitet werden, was von den Menschen privat besessen werden darf und was nicht. Das im heutigen Kapitalismus ex. Axiom des grenzenlosen Privateigentums für einige wenige Reiche muß fallen gelassen werden um der Existenz der MH willen. Aus dem bisher Dargestellten lässt sich eine bedeutende Gesetzmäßigkeit im Menschheitsprozeß erkennen:

Mit jeder neuen Kulturepoche, welche die MH durchlebt, wird die Anzahl der zivilisatorische Potentiale, welche sie in ihre Hände bekommt, immer größer und sie werden auch immer bedeutender. D.h., der „Zivilisationskörper“, in welchem die MH ex. wird mit jeder neuen Kulturepoche immer umfangreichen und immer komplexer, er wächst stetig. Daher wird die Steuerung des Gesellschaftsprozesses der MH mit jeder neuen Kulturepoche immer komplizierter, die neuen zivilsatorischen Aufgaben werden dabei immer größer, immer komplexer. Das alles stellt an die Menschen in den kommenden Kulturepochen die unabdingbare Forderung, dass sie als Einzelpersönlichkeiten stetig wachsen müssen, vor allem geistig, ethisch-moralisch und psychologisch. Um das zu erreichen, müssen die Menschen ab heute und in der Zukunft sehr viel dafür tun, dass sie endlich ihr Wesen in seiner Vielfalt und Dynamik erkennen, d.h., die Erkenntnisse der modernen Psychologie müssen in Zukunft bei allen Menschen Bestandteil ihres ethisch-moralischen Horizontes sein. Alles, was im Altertum, (Griechenland) im Mittelalter und in der Neuzeit bis etwa zum Jahre 1900 über das Wesen des Menschen veräußert wurde, drang nicht zum Kern des menschlichen Wesens vor. Erst durch die wissenschaftliche Pioniertat von Sigmund Freud (1856-1939) und seiner Schüler, die das Unbewusste im Menschen entdeckten und erforschten, wurde zum Kern des menschlichen Wesens vorgedrungen.

Der weltweit bedeutendste Psychologe nach S.Freud war Erich Fromm, (1900-1980) der Begründer der humanistischen Sozialpsychologie. E.Fromm erkannte, dass alle Bemühungen im Gesellschaftsprozeß der Menschheit unbedingt darauf gerichtet sein müssen, dass sich im Menschen das „Lebensfördernde Syndrom“ entwickeln kann. Und dieses Ziel muß für alle lebenden Menschen angestrebt werden. Das „Lebensfördernde Syndrom“ (LFS) im Menschen bedeutet:

Wenn ein Mensch auf die ihm gegebene innere und die ihn umgebende äußere Wirklichkeit mit seinen geistigen, seelischen und körperlichen Kräften so bezogen ist, dass in ihm die allgemeine Liebe zum Leben, zu den Menschen und zur Welt so ex., dass er sich damit zu eine konstruktiv-produktiven, optimistischen, unabhängigen und schöpferischen Menschen entwickelt, dann hat er sich das LFS erarbeitet. (Die innere Wirklichkeit eines Menschen, das ist die Menge seiner Fähigkeiten und Anlagen, die äußere Wirklichkeit, das ist die natürliche und gesellschaftliche Umwelt, in welche er hineingeboren/hineingesetzt wurde/ist).

Die Erreichung dieses Wesenszustands des LFS wird die 2.Geburt des Menschen genannt. Erst mit dieser 2.Geburt wird der Mensch zu einer reifen, humanistischen Persönlichkeit, die dann auch die richtigen Antworten auf die Fragen des Lebens findet und zwar sowohl für sein individuelles Leben, als auch für das Leben der Gesellschaft, der er angehört. Das Existenzproblem der MH besteht darin, dass sie zu einem Teil eine natürlich-biologische Population und zum anderen eine Kultur-Population ist. Beim Einzelmenschen heißt dies,d ass er zugleich ein Natur- und ein Kulturwesen ist. Der Mensch und die MH haben also eine Doppelnatur und die Meisterung der daraus folgenden Lebensprobleme, das ist das Existenzproblem des Menschen, der MH. Die in der Zukunft der Menschheit immer größeren zivilisatorischen Herausforderungen und Aufgaben können nur von immer reiferen menschlichen Persönlichkeiten, die das LFS in sich haben, verantwortungsvoll bearbeitet, gesteuert, geregelt werden. Diese reifen, humanistischen Menschen haben keine Furcht vor der unbekannten Zukunft der MH-Zivilisation. Sie sind wissenschaftlich, künstlerisch und praktisch hochbefähigt, sie sind produktiv, sie sehen den neuen zivilisatorischen Entwicklungen ganz optimistisch entgegen, sie haben grenzenloses Vertrauen in die konstruktive Tatkraft und das Schöpfertum der MH, sie leisten für das Erreichen der „neuen zivilisatorischen Ufer“ eigene Beiträge. Diese Menschen haben den Elan und das Format, die MH-Zivilisation weiterzutreiben/fortzuführen.

Die Zivilisation ist das Schicksal der Menschheit (MH). Sie muß ständig weitergetrieben werden. Ein Stopp des Zivilisationsprozesses bedeutet die allgemeine Degeneration der MH und damit ihr Untergang als eine Hochzivilisation. E.Fromm sagte: „Wenn die MH keine zivilisatorische Zukunftsvision mehr hat, dann bricht ihre Kultur zusammen und sie wird in die Barbarei zurückgeworfen“ S.Freud sagte: „Die Kulturentwicklung, das ist der Lebenskampf der Menschenart“ E.Fromm erkannte: „Der Mensch ist Selbstzweck“. Das bedeutet nicht mehr und nicht weniger, dass im Gesellschaftsprozeß der MH alles, aber auch alles dafür getan werden muß, dass alle Menschen, alle Menschen-Gruppen, alle Völker ein Leben unter humanistischen Rahmenbedingungen führen können, dass Frieden, Solidarität, Kooperation, Liebe und konstruktive Produktivität den Gesellschaftsprozeß dominieren, dass jedem Menschen alle Menschenrechte zugestanden werden und dass er seine existentiellen Lebensbedürfnisse realisieren kann, dass er sich in seiner Gesellschaft geborgen fühlt und dass er das Gefühl hat gebraucht zu werden.

Einen besonders wichtigen Beitrag zur Erkennung des menschlichen Wesens der britische Pädagoge und Psychologe A.S.Neill erbracht. In seiner fast 50-jährigen Leitung der privaten Schule „Summerhill“, von 1921 bis 1970, hat er wie kein anderer Psychologe die Seele der Kinder erforscht und seine tiefgehenden Erkenntnisse zur Seele des Kindes in seinem Welt-Bestseller „Theorie und Praxis der Antiautoritären Erziehung“ in den 60er Jahren des 20.Jhdt. veröffentlicht. Eine seiner Hauptaussagen möchte ich hier wiedergeben:

„Die Erziehung eines Kindes bedeutet in allen Lebenslagen des Kindes auf dessen Seite zu stehen und alle seine Talente entdecken und zu fördern. Das Gegenteil von Erziehung ist die Manipulation. Die Manipulation eines Kindes bedeutet, daß die Eltern,d ie Erzieher und die Gesellschaft im Kinde nur das heranziehen, was ihnen passt und alle anderen Strebungen und Anlagen, die im Kinde stecken,unterdrücken.“

Ich habe mir aus diesem so wichtigen Buch zwei Auszüge gemacht. Der erste Auszug enthält etwa 120 Aussagen zu dem unter Haß und Zwang erzogenen Kind und der zweite Auszug enthält etwa 140 Aussagen zu dem in Liebe und Freiheit erzogenen Kind. Damit habe ich die Pole bei der Kindeserziehung recht gut erfasst und ich erkenne daher recht genau, dass heute weltweit fast nur die Manipulation der Kinder betrieben wird. Jeder Mensch, der sich nur etwas mit der Psychologie des Menschen befasst, weiß, dass die Fürsorge für die Kinder zu den großen Weichenstellungen des Lebens gehört, dass die Kinder den Eltern, Erziehern und den Gesellschaften auf „Gedeih und Verderb“ ausgeliefert sind. Der weltweite, allgemeine Übergang der Menschheit dazu, dass sie ihre Kinder in Liebe und Freiheit im Neillschen Sinne erziehen, gehört zu den fundamentalen gesellschaftlichen Aufgaben der Menschheit und dieses ab sofort. Ohne diese humanistische Erziehung der Kinder im Sinne von A.S.Neill werden sich mehrheitlich keine Menschen, die sich das LFS erarbeitet haben, heranbilden können. Die Potentiale der MB/GT haben es in sich, dass alle Menschen sich in Richtung zur reifen humanistischen und hoch befähigten Wesen entwickeln können. Die Herausforderungen der kommenden zivilisatorischen Epochen, welche auf die MH zukommen, verlangen dieses auch gebieterisch. Der Mensch ist ein hochkomplexes Wesen:

Er ist ein morphologisches, physiologischen, geistiges, psychologisches, ein natürliches, ein kulturelles, ein ethisch-moralisches, ein politisches, ein religiöses, ein wissenschaftlich und praktisch begabtes Wesen, er ist ein rationales und zugleich ein irrationales, ein bewusstes und zugleich unbewusstes Wesen, er ist ein planvoll und auch spontan handelndes Wesen, er ist ein emotionales, von Leidenschaften besessenes Wesen, er ist ein ökonomisch denkendes und mit einer grenzenlosen Phantasie begabtes Wesen. Diese hohe Komplexität wird noch weiter durch die Vielfalt seiner Lebensumstände erhöht. Diese sind:

Die Kultur- und Zeitepoche, in welche der Mensch „hineingesetzt“ wird, die Rasse, die Nation, die Ethnie, der er angehört, die Menschengruppe (Berufsstand), der er angehört, sein Sozial- und Bildungsstand, äsein Familienstand, seine konfessionellen/politischen Bindungen, seine individuellen menschlichen Bindungen, sein bisher abgelaufener Lebensweg (Alter). Und sein Wesen, welches sich ja in seinem Leben auch verändert/ausformt, wird auch dadurch bestimmt, in welcher Klimazone, in welcher Landschaft er auf dem Planeten Erde wohnt, und nicht zuletzt dadurch, ob er ein Großstädter, ein Provinzstädter oder ein Dorfbewohner ist. Damit ist sofort erkennbar, dass jeder Mensch ein Unikat ist und das gilt für die Vergangenheit, für die Gegenwart und für die Zukunft der MH. Alle diese „Parameter“ des menschlichen Wesens sind auch miteinander mehr oder weniger verwoben. Welche davon mit welcher Intensität in dem jeweiligen Menschen gerade aktiv/präsent sind, das macht seinen (aktuellen) Individualcharakter aus. Dennoch haben alle Menschen einen gemeinsamen (kleinsten) Nenner:

Sie alle haben das Streben in sich, sich ihre existentiellen Menschenrechte zu erarbeiten/zu erstreiten und sie streben in ihrem Leben die Realisierung ihrer existentiellen Lebensedürfnisse an. Aber in der bisherigen Unrechtsgeschichte sind diese Rechte fast allen Menschen von den verbrecherischen Herrschern verwehrt worden. Heute aber ist es erkannt, dass die Menschenrechte und die Realisierung der existentiellen Bedürfnisse einfach elementare Lebensrechte für jeden einzelnen Menschen sind und dass selbst deren partielle Verweigerung durch die Herrscher allgemeine gesellschaftliche Spannungen nach sich zieht. Mit der Spaltung der MH in eine kleine „Herrscherelite“ und einer auch nur partiell rechtlosen MH lassen sich die kommenden zivilisatorischen Aufgaben der MH nicht konstruktiv und erfolgreich lösen.

 

Im folgenden will ich kurz auf mögliche Veränderungen des Menschen mithilfe der Potentiale der MB/GT hinweisen, bevor ich dann mich etwas ausführlicher der (notwendigen) Aufbesserung des menschlichen Geistes mithilfe der Potentiale der MB/GT zuwende. So sehr der Mensch ein Wunderwerk der Natur ist, so sehr ist er aber im Lichte der kommenden zivilisatorischen Herausforderungen an ihn aber auch ein recht unvollkommenes Wesen. Der Mensch wird in der BGE die Verbesserung seiner Sinnesorgane, die Verringerung seiner Schlafdauer, die Verringerung der Nahrungsmittelaufnahme, also die Reduzierung des Volumens seine Stoffwechsels, das schnelle Heranwachsen der Kinder,  die wesentliche Stärkung seiner physischen, psychischen und geistigen Leistungsfähigkeit, eine individuelle Flugfähigkeit, eine wesentliche Verbesserung seiner Schwimm- und Tauchfähigkeit, eine größere Wetterfestigkeit, die Stärkung seines Immunsystems und seines Herz-Lungen-Kreislauf-Systems, seines Hormonsystems, seines vegetativen Nervensystems u.v.m. anstreben. Er wird daran arbeiten/arbeiten müssen, ädamit er problemlos in der Schwerelosigkeit leben kann.

Die Molekular-Biologen und die Gentechniker haben es schon vor mehreren Jahrzehnten erkannt, dass das menschliche Leben etwa 30.000 Eigenschaften hat. Und in der BGE wird man alle diese Eigenschaften mithilfe der Potentiale der MB/GT variieren, um so dass menschliche Leben aufzubessern. Sehr lehrreich ist hier der Gedankengang,d ass man sich die fernere zivilisatorische Zukunft der MH vorstellt, d.h., sich die Zeit vorstellt, in welcher die MH zum kosmischen Wanderer geworden ist und sich überlegt, welche physische, psychischen und geistigen Fähigkeiten die Menschen dann haben müssen, um als Hochzivilisation zu existieren.

 

Nun will ich etwas ausführlicher auf die dringend notwendige geistige Aufbesserung der Menschen eingehen, die sie in die Lage versetzen soll, ihre zivilisatorischen Aufgaben in ihrer näheren und ferneren Zukunft richtig zu bewältigen. Die Menschen sind geistig ganz unterschiedlich begabt. Über 99% der Menschen haben einfach nicht die geistige Befähigung das von ganz wenigen Hochbegabten, den Genies, in den exakten Wissenschaften Mathematik und Physik Geschöpfte zu begreifen (auch ich zähle dazu). Ich ziele hier beispielsweise auf die Allgemeine Relativitätstheorie und auf die Quantentheorie. Von der recht abstrakten höheren Mathematik will ich hier gar nicht sprechen. Bisher haben jeweils nur etwa 1000 Menschen diese Theorien,die aber seit fast 100 Jahren das Weltbild der MH entscheidend prägen, wirklich verstanden und sie schöpferisch weiterentwickelt. Also, gemessen an den geistigen Fähigkeiten solcher Schöpfer unserer modernen Zivilisation wie Newton, Leibniz, Euler, Gauß, Galois, Rieman, Hilbert, Planck, Einstein, Heisenberg, Schrödinger, Born, Dirac, Gellmann, Hawking u.v.a.m. sind wir, die normalen Menschen, glatte „Analphabeten“. Ich halte diese so unterschiedlichen geistigen Begabungen, die in der Realität innerhalb der MH ganz fein abgestuft sind, schon heute, aber noch viel mehr für die Zukunft der MH, für ein großes gesellschaftliches Problem. Denn geistiges Unvermögen und Unwissenheit bei der Masse der Menschen lassen diese immer anfällig sein für Illusionen, für irrationalen Gauben, für Demagogen. Und dem muß in Zukunft vorgebeugt werden. Die Potentiale der MB/GT bieten der MH die große Chance, jeden Menschen geistig so aufzubessern, dass er die gleichen mathematisch-naturwissenschaftlichen Begabungen erhält wie sie eben Euler/Gauß und Einstein/Heisenberg hatten. Es geht hier also um die wesentliche Verbesserung der Abstaktions-, Konzentrations- und Kombinationsfähigkeit, um die wesentliche Erhöhung der geistigen Kapazität des menschlichen Hirns und um die Vergrößerung der menschlichen Phantasie. Aber diese Potentiale haben es auch in sich, dass auch bei jedem Menschen solche musikalischen Fähigkeiten erzeugt werden, wie sie Bach, Beethoven, Mozart hatten, dass in jedem Menschen solche literarischen Fähigkeiten erzeugt werden, wie sie Shakespeare, Lessing, Goethe, Schiller hatten, dass in jedem Menschen solche malerischen Fähigkeiten erzeugt werden, wie sie Michelangelo, Tizian, Dürer hatten, dass jeder Mensch solche ethisch-moralischen Qualitäten bekommt, wie sie A.Schweitzer und M.Gandhi hatten. Alle diese Fähigkeiten zugleich in sich tragend und dann das LFS in sich habend, das ist das Format einer humanistischen, reifen menschlichen Persönlichkeit, die in der Lage ist durch eigene geistige/künstlerische Aktivitäten sich die neuesten Erkenntnisse und Ergebnisse im Wissenschafts- und Gesellschaftsprozeß anzueignen, ohne eben auf „Vordenker“ aller Art (Lehrer, Ideologen, Konfessionsführer) angewiesen zu sein. Die so aufgewerteten Menschen sind ja dann „auf Augenhöhe“ mit den gerade an der wissenschaftlichen/künstlerischen Front wirkenden Menschen. Sie sind dann „Gleiche unter Gleichen“. Erst wenn das in der Menschen Gesellschaft Realität geworden ist, hat die MH ihre breite Basis für eine qualifizierte Demokratie erreicht und kann damit für lange Zeit stabil sein. Eben deshalb, weil alle Menschen den die neuen zivilisatorischen Potentiale schöpfenden Menschen ganz „genau auf die Finger schauen“ können und bei starkem individuellen Interesse kann sich jeder Mensch in den Schöpfungsprozeß eintakten, um eben „dabei gewesen“ zu sein. Wenn das erreicht ist, dann wird der weitere zivilisatorische Weg der MH eben nicht mehr von ganz wenigen Menschen bestimmt, sondern von der überwiegenden Mehrheit der Menschen. Ein Beispiel soll belegen, was hier gemeint ist:

Wenn alle Menschen um 1940 das soeben beschriebene Format gehabt hätten, dann hätten die Machthaber in den USA niemals eine Atombombe entwickeln können und auch die Entwicklung der Kernkraftwerke wäre anders verlaufen, d.h., eine befähigte MH hätte es den Herrscher und deren Physiker niemals durchgehen lassen, dass sie Kernkraftwerke in Betrieb setzen, die dann so riesige Mengen an hochradioaktiven Müll hinterlassen, wie es jetzt der Fall ist.

Die „Speerspitze“ in der molekularbiologisch-genetischen Forschung, das ist die Hirnforschung. Im Jahre 1990 gab es weltweit etwa 25.000 Hirnforscher, ihre Anzahl ist binnen 20 Jahren auf 250.000 angestiegen. Die international führenden Pharmakonzerne sind schon intensiv dabei Hirn-Biochips zu entwickeln, um einerseits die vielen Erkrankungen und Verletzungen des menschlichen Gehirns zu heilen, aber sie arbeiten auch intensiv an Hirn-Biochips, welche den Menschen geistig aufbessern werden, welche also die Abstraktions- und Kombinationsfähigkeit, die Kapazität, (Speicher) die Phantasie und die allgemeine Aktivität des menschlichen Gehirns wesentlich verbessern. Und dort wird der „Fortschritt“ kein Ende haben und er kann zu einem vollkommen synthetischen Gehirn des Menschen der Zukunft führen. Dem muß sich die MH der Zukunft ethisch-moralisch stellen! Im folgenden will ich die der Biologisch-Genetischen Kulturepoche, (BGE) nachfolgende Epoche der MH-Zivilisation, welche nach meiner Erkenntnis die Geoepoche der MH-Zivilisation sein wird, etwas beschreiben:

Hierbei gehe ich von dem besten Fall aus,dass die MH im Zeitraum der BGE deren bedeutendsten Herausforderungen konstruktiv gemeistert hat, dass also die Mehrheit der Menschen hochbefähigt ist, dass sie das „Lebensfördernde Syndrom“ (LFS) in sich haben,dass es keinen Raubtier-Kapitalismus mehr gibt, dass statt dessen Solidarität, Kooperation, Toleranz, also die allgemeine Liebe zum Leben, zu den Menschen, zur Welt ex., dass die MH alle Prozesse in der Biosphäre nun selbst steuert und regelt. Wenn die MH in einer so guten Verfassung sich befindet, dann wird sie auch den Elan dafür haben, dass sie sich umfassend der so hohen Naturdynamik des Planeten Erde aktiv stellen kann. Die Naturdynamik der Erde ist im ersten Teil dieser Arbeit, in dem ich die chemisch-physikalische, geologische und biologische Erdgeschichte kurz dargestellt habe, schon recht deutlich herausgearbeitet worden. Kurz zusammengefasst heißt das:

Die regionalen und globalen Klimawechsel von Heiß- zu Eiszeiten und umgekehrt, die daraus folgenden Wettererscheinungen wie Dürren, Überschwemmungen, schwere Stürme wie Tornados, Taifune, sehr große Wasserwellen, (Tsunamis) der Vulkanismus als Folge der Plattentektonik, die Umpolung des Erdmagnetfeldes, aber auch Einwirkungen aus dem Sonnensystem wie Asteroideneinschläge oder temporäre Verstäkung/Abschwächung der Sonnenaktivitäten (Strahlung, Partikelströme) und schließlich galaktische Einwirkungen auf unser Sonnensystem und damit auf unsere Erde haben vielfach in der Erdgeschichte das Leben auf diesem Planeten schwer gestört, in Mitleidenschaft gezogen. Vor der Existenz der MH war das Leben auf der Erde, die Flora und die Fauna, dieser zerstörerischen Naturdynamik des Planeten Erde wehrlos/schutzlos ausgeliefert. Eine aktive, schöpferische, tatkräftige und im Willen geeinte MH wird sich dieser Naturdynamik der Erde stellen und mit ihren akkumulierten zivilisatorischen Potentialen darum ringen, die Bedrohungen ihrer Hochzivilisation auf ihrem Mutterplaneten durch dessen große Naturdynamik abzuwehren. Da aber die MH schöpferisch-synthetisch befähigt ist, wird sie sich nicht mit der einfachen Abwehr der „zerstörerischen“ Naturphänomene, welche die Erde ihren lebenden Bewohnern „serviert“, abfinden, sondern sie wird es anstreben, auch in allen anderen Sphären unseres Planeten Erde, also in der Litho-, der Hydro-, der Atmo-, der Kryo, der Magma- und der erdnahen Sphäre (Magnetosphäre) alle dort ablaufenden chemischen, physikalischen, metereologischen, hydrologischen, geologischen Prozesse komplett zu erforschen, um dann alle diese Prozesse steuernd und regelnd in ihre eigenen Hände zu nehmen, ohne dabei ökologische Katastrophen anzurichten (in der BGE hat die MH das schon in der Bio-Sphäre erreicht).

D.h., Inhalt und Ziel der MH-Aktivitäten in der Geoepoche der MH-Zivilisation wird es sein, aus dem Naturplaneten Erde einen Kulturplaneten Erde zu machen. Nur so kann die MH längerfristig als eine Hochzivilisation auf der Erde ex. Schon heute gibt innerhalb der MH-Aktivitäten eine recht umfassende Geo-Wissenschaft und viele praktische Aktivitäten dazu. Sie ist in viele Teildisziplinen wie Geophysik, Geochemie, Geodäsie (Erdvermessung), Geodynamik (Lehre von den Erdkräften), Klimatologie, Meteorologie, Geohydrologie, Geologie (heute hauptsächlich Rohstofferkundung), aufgefächert. Die in der Geoepoche der MH-Zivilisation von der MH zu bewältigenden Aufgaben werden von bisher nicht gekannter Größe, also fast immer von globalem Umfang sein und sie werden bei ihrer Realisierung stets sehr lange Zeiträume beanspruchen, also von sehr vielen Menschen Generationen zielstrebig bewältigt werden müssen. D.h., spätestens in der Geoepoche der MH-Zivilisation schieben sich die „höherwertigen Aufgaben“, also die längerfristige Existenzsicherung, im MH-Prozeß immer mehr in den Vordergrund. Die elementaren Lebensaufgaben müssen dann effektiv gesichert sein, damit die MH ausreichende geistige und materielle Potentiale für die höherwertigen zivilisatorische Aufgaben zur Verfügung hat.

 

Nun soll wieder der beste Fall angenommen werden, dass es der MH gelungen ist, aus dem Naturplaneten Erde einen Kulturplaneten Erde zu machen, d.h., dass sie nun alle Prozesse  in allen Sphären der Erde in ihrem Interesse steuern und regeln kann, ohne dabei ökologische Katastrophen anzurichten und dass sie dabei auch zu einer stabilen humanistischen Gesellschaft geworden ist, die keine antagonistischen gesellschaftlichen Konflikte in sich hat, aber durch aus mit zivilisatorischen Problemen zu ringen hat. Aber sie tut es dann friedlich. Wenn also hier auf Erden alles dank der großen Schöpferkraft der MH „alles geregelt ist“, dann wird sich das Schöpfertum in historisch ganz kurzer Zeit der intensiven Erforschung unseres Heimat-Kosmos (HK) zuwenden.

Die MH betreibt seit 1957 die praktische Erschließung unseres HK .Das begann mit der Beförderung des ersten Satteliten, am 4.10.1957 in die Erdumlaufbahn durch die UdSSR.  Die wissenschaftliche Erschließung unseres HK begann aber schon mit den Beobachtungen/Untersuchungen und den Ergebnissen von T.Brahe, N.Kopernikus, J.Kepler, G.Bruno, G.Galilei, welche ab 1450 das heliozentrische Weltbild schöpften. Am 12.4.1961 flog dann der erste Mensch ins All, in die Erdumlaufbahn(Erdorbit). Das war Juri Gagarin, ein Bürger der UdSSR. Bald wurden auch interplanetare Sonden zu allen Planeten unseres Sonnensystems, vor allem zum Mars, geschickt. Weitere Meilensteine der Erkundung unseres HK, aber auch der präziseren Erderkundung, waren dann die Positionierung von geostationären Satteliten in einer Höhe von 36.000 km über der Erde und die in den Orbit geschickten Weltraumteleskope wie „Hubble“ oder „Rosatt“. Mit dem „Appollo-Programm“ gelang es den USA Menschen auf einen anderen Himmelskörper, unseren Mond, zu bringen. Am 20.7.1969 betraten die amerikanischen Astronauten Armstrong und Aldrin die Mondoberfläche und sie kehrten wohlbehalten zur Erde zurück. Eine bis Heute nicht übertroffene Leistung der zivilisierten MH. Alle diese Aktivitäten sind, zivilisatorisch gesehen, richtig und sie werden auch in der BGE und in der Geoepoche unvermindert oder sogar verstärkt, weitergeführt. Alle diese Aktivitäten sind sehr teuer, erfordern höchstqualifizerte Wisenschaftler, Ingenieure, Facharbeiter und sie benötigen beste Rohstoffe. Aber die MH muß das alles bereitstellen, denn diese kosmischen Aktivitäten vom Erdkörper aus dienen letztlich der Erarbeitung der Fähigkeit der MH, den Planeten Erde eines Tages zu verlassen/verlassen zu müssen. Die MH wird in ferneren Zeiten zu einem kosmischen Wanderer werden/werden müssen, um ihre Existenz zu sichern. Zuvor aber wird die MH sich als Hochzivilisation auf ihrem Mutterplaneten Erde behaupten, d.h., den lebensfeindlichen Einflüssen aus unserem Sonnensystem mithilfe ihrer Potentiale entgegen zu treten. Die MH wird die lebensspendende Sonne genau beobachten und dafür Sorge tragen müssen, dass die von dort kommenden lebensfeindlichen UV-, Röntgen- und Gammastrahlen niemals unsere Erdoberfläche erreichen. Die Sonne, die mit ihren 8 Planeten das Zentrum unsere Galaxie umläuft, unterliegt dabei auch himmelsmechanischen Einflüssen, die nur im Rahmen der Galaxie erklärbar sind. Das kann evtl. dazu führen, dass wir aus unserer „habitalen“ Bahn um die Sonne herausgedrängt werden.

Dem muß dann die MH entgegensteuern, äum hier zu überleben.

Die Erde selbst „springt“ etwa alle 100.000 Jahre von ihrer leicht elliptischen Bahn in eine exakte Kreisbahn um die Sonne. Dabei verändern sich dann das Wetter und das Klima auf der Erde erheblich. Auch für diesen Fall muß die MH ihre Geo- und ihre kosmischen Potentiale einsetzen, um unser lebensnotwendiges Ökosystem zu erhalten. Unser Mond leistet für den Erhalt der Biosphäre auf der Erde nun schon langjährig „treue Dienste“. Durch seinen Gravitationseinfluß auf unsere Erde wird unsere Rotationsachse bei 23 Grad plus/minus 2 Grad gehalten und wir haben daher in den nördlichen und südlichen Zonen der Erde die vier Jahreszeiten. Ein weiterer Effekt des Gravitationseinflusses des Mondes auf unsere Erde ist, dass sich die Erde einmal in 24 Stunden um ihre Achse dreht, dass wir hier auf Erden einen 24-Stunden-Tag haben. Wäre der Mond plötzlich weg, dann würde unsere Erdachse instabil und sie würde sich so schnell um ihre Achse drehen, dass wir einen 6-Stunden-Tag bekämen. Beides würde das Leben auf der Erde bedrohen. Der Mond verschwindet nicht ganz plötzlich, aber er bewegt sich mit einer „Geschwindigkeit“ von 5 cm/Jahr von der Erde weg, das sind in einer Millionen Jahren 50km, in 100 Millionen Jahren schon 5000 km. Die MH muß in ihrer mittleren historischen Zukunft sich mit ihren Potentialen darum kümmern, dass der Mond „bei uns bleibt“. Die Schwankung der Erdachse um plus/minus 2 Grad passiert alle 26.000 Jahre und das bedeutet, dass sich die Jahreszeiten zwischen Nord-und Südhalbkugel auf der Erde in einem solchen Zeitraum immer wieder vertauschen werden. Das wird so kommen, aber darauf wird sich die gereifte MH zivilisatorisch recht gut einstellen können.

 

Nun soll noch etwas zur ferneren historischen Zukunft der MH dargestellt werden. Hier setze ich wieder den Fall an, dass die MH längerfristig existiert. Eines Tages wird die unser Leben spendende Sonne „sterben“, das passiert dann, wenn ihr Wasserstoffvorrat zuende geht, also die die Sonnenenergie liefernde Kernfusion von Wasserstoffatomen zu Heliumatomen im Inneren der Sonne erlischt. Schon einige Zeit davor beginnt die Sonne ihre fragile physikalische Balance, die aus dem „Gleichgewicht“ zwischen der Gravitationskraft, welche ins Sonneninnere gerichtet ist und dem Strahlungsdruck, welcher nach außen gerichtet ist, zu verlieren. Wenn das soweit ist, dann stößt die Sonne eine große und sehr heiße Gasblase von sich ab, die sich dann in Kugelform von der Sonne auf „ihre Planeten“ zu bewegt. Sie wird den Merkur und die Venus einhüllen und diese Planeten verbrennen. Die Erde wird sie nach dem heutigen Stand der Erkenntnis nicht vereinnahmen, aber sie wird die Erde so stark aufheizen, dass hier alles Wasser kochen und verdampfen wird, und der Dampf ins All hinaus geht. Das ist dann das Ende allen Lebens auf der Erde. Dieser Vorgang beginnt etwa in 1000 Millionen Jahren. Wenn das beginnt, wird die Sonne an unserem Himmel „immer größer“ und eines Tages nimmt sie dann, von rötlicher Farbe, furchterregend den halben Himmel über uns ein.

Es ist sofort ersichtlich, dass die MH schon eine geraume Zeit vorher den Planeten Erde verlassen haben muß. Diese Auswanderung von der Erde, wahrscheinlich zuerst zum Mars hin, wird alles, aber auch alles im Leben der MH verändern. Wenn also als Beispiel die Auswanderung zum Mars der MH gelingen soll, dann muß sie ihn vorher genauestens erkunden, um sicher zustellen, dass sie auf diesem fremden Planeten ihr notwendiges ökologisches System, was sie von der Erde zum Mars transferieren muß, dort auch erfolgreich installieren kann. Um das sicherzustellen, muß eben die MH zuvor ihren „Alt-Planeten Erde“ genau erforscht haben, also, wie oben beschrieben, sie muß zuvor aus dem Naturplaneten Erde einen Kulturplaneten gemacht haben. Und das gilt dann in der ganzen kosmischen Zukunft der MH: Sie muß bei einem Wechsel von einem Wirtsplaneten zum anderen immer den alten Wirtsplaneten vollkommen erkannt haben und alle chemisch-physikalischen, geologischen und bioökologischen Prozesse auf ihm eine Zeit lang gesteuert und geregelt haben und eben auch den neuen Wirtsplaneten hinsichtlich aller dieser Parameter genauestens erforscht haben. (An dieser Stelle wird es sofort ersichtlich, dass die MH in ihrer „kosmischen Zeit“ eine effektive Fortpflanzung aus Bioreaktoren betreiben muß und ihre Ernährung muß sie ebenfalls ganz effektiv aus Bioreaktoren ermöglichen). Bei ihren kosmischen Wanderungen und den Besiedlungen anderer Planeten in unserer Galaxi (Interstellare Wanderungen) und in noch fernerer Zukunft bei intergalaktischen Wanderungen bekommt die MH heute noch überhaupt nicht vorstellbare zivilisatorische Potentiale in ihre Hände und die Menschen in diesen Zeiten werden sich dabei stets verändern und mit den heutigen Menschen gar nicht mehr zu vergleichen sein. Aber sie werden aktiv und rastlos schöpferisch sein/sein müssen, um existieren zu können.

Es ist dann auch zu erwarten, dass die MH als galaktischer Wanderer solche zivilisatorische Potentiale in die Hände bekommt, dass sie eines Tages aktiv ihr angepasste kosmische Strukturen synthetisiert, also Sonnen-Planeten-Systeme, die der MH für jeweils große Zeiträume stabile Lebensgrundlagen bieten. D.h., eines Tages wird die MH zum Gestalter komischer Strukturen aufsteigen und damit ihre vollkommene Abhängigkeit von den gegebenen kosmischen Strukturen überwinden. Solche Synthesen muß die MH aber gegenüber den lang andauernden natürlichen Prozessen in einem „Zeitraffer-Tempo“ durchführen können. (Wenn also ein neues Sternen-Planeten-System auf natürliche Weise in einem Zeitraum von 1 Milliarde Jahren entsteht, dann müsste die MH dieses in 100 Jahren synthetisieren, also in einem Zeitraffer-Tempo von 1 zu 10 Millionen). Wenn die MH die nächsten 1000 Millionen Jahre überlebt und dabei dann fast unseren ganzen Heimatkosmos besiedelt hat, dann ist es zu erwarten, dass sie in diesem langen Zeitraum auch anderen zivilisierten Populationen begegnet. Und darunter werden auch Populationen sein, die schon über wesentlich bedeutendere zivilisatorische Potentialen verfügen, als unsere MH zu den entsprechenden Zeitpunkten. Es ist in diesen langen Zeiträumen auch zu erwarten, dass unsere MH dabei zivilisierten Populationen begegnet, welche aus anderen Kosmen, also aus anderen chemisch-physikalischen Realitäten als der unseren kommen, die also einen solchen Übertritt geschafft haben. Solche Begegnungen werden in jedem dieser Fälle die Richtung unseres zivilisatorischen Weiterschreitens erheblich ändern. Die MH wird dabei erkennen, dass es in der Welt, die aus unendlich vielen unterschiedlichen Kosmen besteht, ein beständiges Lebensnetz gibt, in welchem sich zivilisierte Populationen entwickeln, entfalten und vergehen. Nach welchen „Gesetzmäßigkeiten“ in diesem allgemeinen Lebensnetz gelebt wird, was der „allgemeine Geist“ dieses Lebensnetzes ist, das lässt sich von hier und heute schwer sagen. Sicher ist nur, dass jede bewusste, schöpferisch-aktive, zivilisierte Population, egal aus welcher chemisch-physikalischen Realität sie stammt, ihre Existenz erhalten will und ihrem jeweiligen zivilisatorischen Stand entsprechend leben will. Daher müssen in diesem „Welt-Lebens-Netz“ alle Populationen, welche große zivilisatorische Potentiale in ihren Händen halten, einander tolerieren, miteinander kooperieren, sich bei der Gestaltung der jeweilig spezifischen ökologischen Systeme unterstützen.

Mit unserem Erkenntnisstand müssen wir annehmen, dass es in der Welt schon immer Leben gab, und dass es in der Welt immer Leben geben wird, eben das „Welt-Lebens-Netz“. Die bedeutendste zivilisatorische Herausforderung an eine schöpferisch aktive Population,  welche man sich aus heutiger Sicht vorstellen kann, ist die, wie es einer solchen Population gelingen kann, den Untergang ihres Heimatkosmos zu überleben. Das kann entweder durch Verlassen ihres Heimatkosmos geschehen, also durch den Wechsel in eine andere chemisch-physikalische Realität oder, indem es den betroffenen Populationen gelingt in gemeinsamen, solidarischen Anstrengungen, dass Sterben ihres Heimatkosmos zu verhindern, ihn zu erhalten und sich dabei evtl. auch solidarische Hilfe von Populationen aus benachbarten, aber chemisch-physikalisch ganz anderen Kosmen, zu holen. Nun erkennt man aber, dass über die zivilisatorischen Prozesse in so fernen Zeiten hier und heute kaum etwas gesagt werden kann.

 

Ich konnte eine soweit in die Zukunft reichende Arbeit nur verfassen, weil ich zusätzlich zu dem hier Dargestellten mir ein allgemeines Weltbild, welches als zentrale Kategorie den Unendlichkeitsbegriff hat, in langen Jahren erarbeitet habe. Ich nenne diese Arbeit

„Die Theorie der unendlich vielen Unendlichkeiten“

Aus ihr will ich zum Abschluß dieser Arbeit einige wichtige Aussagen vorstellen:

  • Es gibt keine allgemeinere Kategorie zur Erkenntnis der Welt als das Unendliche (UE).
  • Das UE ist das einzig Konstante in der Welt.
  • Die Welt ist eine Welt aus unendlich vielen Unendlichkeiten.
  • Die Welt ist unendlich vielfältig.
  • In der Welt findet eine ständige Neuschöpfung von Prozessen,Strukturen und Dingen aus einem unendlich Potentiale, dem Weltpotential heraus.
  • In diesem andauernden Schöpfungsprozeß gibt es keine Wiederholungen. Jeder neu geschöpft.
  • Der Kosmos ist ein Unikat. Das gilt für die Vergangenheit, für die Gegenwart und für alle Zukunft.
  • Damit ist herausgearbeitet, dass die Welt eine Welt von unendlich vielen Unendlichkeiten ist.
  • Die Selbst-Organisations-Fähigkeit (SOF) der Materie,das ist der „Geist des Universums“.
  • Die MH kann eine unbegrenzte zivilisatorische Phantasie entfalten.
  • Die menschliche Phantasie ist der unendlich vielfältigen Welt ebenbürtig und es gilt auch:
  • Die unendlich vielfältige Welt ist der menschlichen Phantasie ebenbürtig.
  • Aus der Sicht der MH besteht die Welt aus dem Vordergrund (VG) und dem Hintergrund (HG).
  • Das, was die MH sich nicht aus dem HG in den VG holt, das erlebt und erfährt sie nicht.
  • Der „Zutritt“ der MH zum HG der Welt gelingt in den exakten Wissenschaften mithilfe von Grenzwertprozessen, in den nichtexakten Wissenschaften mithilfe von qualitativen Überlegungen.

 

(Die vor etwa 25 Jahren von der Physik gefundene und nunmehr gesicherte Erkenntnis der SOF der Materie konnte ich in meine „Theorie der unendlich vielen Unendlichkeiten“, welche ich um 1990 fertiggestellt hatte, problemlos einbauen). Eine von diesen 100 Milliarden Galaxien in unserem HK ist unsere Heimatgalaxie, welche die geometrische Form einer Diskusscheibe mit einem Durchmesser von etwa 100.000 Lichtjahren. (1Lichtjahr, das ist die Strecke, die das Licht in einem Jahr zurücklegt und das sind etwa 9640 Milliarden Kilometer). Damit hat unsere Heimatgalaxie eine räumliche Ausdehnung von fast einer Trillionen Kilometer, das sind also fast „zehn hoch 15“ Kilometer. Und dennoch sprechen die Astrophysiker von einem fast leerem HK, denn die 100 Milliarden Galaxien füllen trotz ihrer für uns unvorstellbaren Größe nur einen ganz kleinen Teil des von unserem HK aufgespannten Raumes aus. Unsere Heimat-Galaxie (HG) ist eine Spiralgalaxie. Sie hat noch sehr viel „ungebundene“ interstellare Staubmaterie in sich, aus der sich infolge von Gravitationskräften immer wieder neue Sternen-Planeten-Systeme bilden. Im Zentrum unserer HG befindet sich ein unendlich starkes Gravitationszentrum, „Schwarzes Loch“ (SL) genannt. In der näheren kosmischen Umgebung des SL ist die Gravitations-Kraft sehr groß, und daher kommt es hauptsächlich dort noch immer vielfach zur Entstehung von neuen Sternen-Planeten-Systemen.

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